Together Forever

Viktorianischer Medaillon-Anhänger mit Streifenachaten in Gold, England um 1865

Ein großer Cabochon aus Streifenachat nimmt auf der Vorderseite des Medaillon-Anhängers den Blick gefangen. Ähnlich der unzertrennlichen Zuneigung zweier Liebenden sind die silbrig weißen Bänder und das tiefe Schwarz der Achate miteinander verbunden und halten zusammen, komme was wolle. So deutete schon der antike Autor Plinius diesen wunderbaren Halbedelstein und sah ihn als Liebessymbol und Zeichen der Verbundenheit. Ausgesprochen sinnig ist mithin seine Verwendung bei einem Medaillon, dessen Zweck ja die dauerhafte Erinnerung an geliebte Menschen ist. Der runde Anhänger ist aus Gold gefertigt und stellt dem großen Achat sieben kleine Achatcabochons zur Seite, die wie Miniaturausgaben von ihm selbst erscheinen. Oder sind es kleine Trabanten, die um den Fixstern in der Mitte kreisen? Das Medaillon hat auf der Rückseite ein verglastes Fach, in dem Fotografien, Haarlocken oder Ähnliches verwahrt werden können. Der Anhänger ist im viktorianischen England der Jahre um 1865 gefertigt worden. Wir bilden zum Vergleich ein Medaillon im „sächsischen Stil“ ab, das 1862 in Cassell's Illustrated Exhibitor beworben wurde und in Anlehnung an von Ausgrabungen bekannte angelsächsische Schilde entstanden war (siehe letzte Abb.).

Jedes Jahr im August begibt sich Königin Elisabeth II. zur Sommerfrische auf ihr Schloss Balmoral im schottischen Hochland. Damit folgt sie einer Tradition, die seit den Tagen ihrer Ururgroßmutter Queen Victoria besteht. Diese kaufte zusammen mit ihrem Mann Albert im Jahr 1847 das Anwesen im malerischen Hochland und ließ es prachtvoll ausbauen. Victoria und ihrer Familie verliebten sich in das raue Land im Norden der Insel und alles Schottische kam im ganzen Land in Mode. Traditionelle Kleidung und vor Schmuck waren ein Muss bei allen Angehörigen der Oberschicht, die zur Jagd und zum Fischen in das Hochland kamen. Vor allem die farbenfrohen Halbedelsteine, die in den Cairngorm Bergen westlich von Balmoral gefunden wurden, fanden in diesem Schmuck Verwendung und gaben ihm einen lokalpatriotischen Note. Dieser Schmucktypus wird heute als „Pebble Jewellery“ („pebble“ engl. für Kieselstein) bezeichnet

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen!

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