Cleopatras Juwelen

Antike Anhänger-Brosche mit großem Peridot & Perlen, Großbritannien um 1900

In den späten Jahren der viktorianischen Regentschaft entdeckten die Briten einen alten, sagenumwobenen Ort wieder: Die Johannesinsel im roten Meer vor Ägypten. Hier wurden schon im Altertum Peridots geborgen, bis sie in Vergessenheit geriet und dann erst im 19. Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Seit der Übernahme der Herrschaft des Landes am Nil ab 1882 durch die Briten fanden die Edelsteine Ägyptens Eingang in den britischen Schmuck jener Jahre. Der Peridot spielte hierbei eine besondere Rolle, denn der grüne Stein gilt der Sage nach als Lieblingsstein der letzten Pharaonin Cleopatra. Mit der Wiederaufnahme des Peridot-Abbaus auf der Johannesinsel begann somit eine große Mode, welche den Peridot in den Blickpunkt eleganter Schmuckentwürfe rückte. Denn so gesucht und doch so selten waren Peridots zuvor gewesen, dass besonders große und schöne Exemplare bei Bedarf lange Zeit aus alten Schmuckstücken entnommen werden mussten, um sie neu zu verarbeiten (vgl. Arthur Herbert Church, Precious Stones..., Victoria and Albert Museum, London 1913, S. 109). Nun konnten die Schmuckentwerfer und -liebhaber sich ganz und beinahe ohne Einschränkung dieser Leidenschaft für den grünen Edelstein hingeben. Hier nun steht ein besonders großer, seltener Peridot im Zentrum eines typisch britischen Juwels der Jahrhundertwende. Der große Stein von etwa 2,50 ct Gewicht wurde in einem Facettenschliff geformt, welcher durch Lichteinfall verschiedene Grünnuancen hervorbringt. Eingebettet ist der Stein in kühne Schwünge aus Gold, die mit natürlichen Perlen besetzt sind und kleine Blättchen ausbilden. Eine größere Naturperle ist unter dem grazilen Geflecht perlenbesetzter Goldstege pendelnd abgehängt. Eine zusätzliche Feinvergoldung über dem 15-karätigen Gold der Fassung lässt das Schmuckstück besonders samtig leuchten und unterstützt so die Farbwirkung der grünen Edelsteine. Das Schmuckstück ist sehr gut erhalten und lässt sich sowohl als Anhänger als auch als Brosche tragen. Die große Öse lässt sich dank eines rückseitig angebrachten Hakens einfach aushängen und eine passende Kordelkette gehört mit zum Angebot dazu. Entdeckt haben wir das auffallend schöne Schmuckstück in London, wo es vermutlich auch an der Schwelle der Viktorianischen zur Edwardianischen Epoche entstand.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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