Violette Venus

Antike Gemmen-Brosche mit Amethyst Kamee & Naturperlen in Gold, um 1870

Broschen gehörten bis vor gar nicht allzu langer Zeit zu den unverzichtbaren Schmuckstücken. Keine Dame wäre noch um 1950 ohne Brosche aus dem Haus gegangen, denn ohne Brosche war die Kleidung nicht vollständig. Wie und wo die Brosche an der Kleidung getragen wurde, änderte sich den jeweiligen Moden folgend. In den den 1870er Jahren waren vor allem Broschen mit farbigen Edelsteinen beliebt, die neben den kräftigen Farben der Kleider bestehen konnten. Das vorliegende Schmuckstück stammt aus diesem Umfeld. Die Brosche in ovaler Form zeigt verschiedene Besonderheiten. In ihrer Mitte leuchtet ein besonders schöner Amethyst in violetter Farbe, die an blühende Lavendelfelder erinnert. Ein leichtes Farbspiel im Innern des Steines zeigt, dass es sich um einen natürlichen Edelstein handelt. Ein Kranz aus 36 feinen Naturperlen umrahmt den Amethysten mit cremeweißen Schimmer. Die Fassung aus hochkarätigem Gold vervollständigt den harmonischen Dreiklang der Farbe. Die Besonderheit hier ist, dass der Amethyst nur rückseitig facettiert ist, denn schauseitig präsentiert er sich als wunderbar plastisch geschnittene Kamee. Wir sehen eine seltene en-face gehaltene Darstellung einer antiken Göttin – vermutlich handelt es sich hierbei um die Liebesgöttin Venus. Geschnittene Edelsteine dieser Art sind recht selten, denn ihre Herstellung ist kompliziert und zeitaufändig und kein Vergleich mit der Gemmenschneiderei in weiche Muschelschale. Gemmen und Kameen in Amethyst oder anderen Quarz zu schneiden ist eine besondere Kunst, die besonderes Fingerspitzengefühl verlangt. Eines der großen Zentren für Arbeiten dieser Art lag im 19. Jahrhundert in Idar-Oberstein, das bis heute das europäischen Zentrum des Edelsteinhandwerks ist. Die Amethystkamee begeistert und durch ihre Plastizität und ihren schönen Schnitt, der sich matt gegen den polierten Untergrund des Steines absetzt. Eine seltene Kostbarbeit von ungewöhnlicher Schönheit.

Naturperlen gehörten schon immer in die Kunst- und Wunderkammern der Herrscher Europas. Die Werthaltigkeit von Naturperlen gegenüber Zuchtperlen liegt auf der Hand - handelt es sich doch dabei wie bei natürlichen Edelsteinen um kleine Naturwunder. Der Preis für Naturperlen lag in den Jahren um 1900 bei etwa dem für gleichgroße Diamanten und Perlen für eine Halskette wurden meist aus Kostengründen einzeln erworben und gesammelt bis ein Strang beisammen war. Der Zauber, der von natürlichen Perlen ausgeht, ist kaum in Worte zu fassen, ist doch jede Naturperle anders als die andere und hat ihren eigenen Glanz, ihr eigene Struktur und Lüster. Es sind immer wunderbare Unikate der Natur - die heute kaum noch zu finden sind.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen!

Noch keine Artikel angesehen