Ein fürstliches Geschenk

Antike Geschenkbrosche von Heinrich XIV. Fürst Reuss, um 1900

Kostbare Golddosen, Anstecknadeln und Broschen waren im 19. und frühen 20. Jahrhundert Geschenke der Fürstehäuser an geschätzte Untertanen, die sich durch ihre besonderen Dienste und Loyalität verdient gemacht hatten. Sie galten als die höchsten nicht-militärischen Auszeichnungen bei Hofe und weisen in der Regel die Initialen desjenigen Mitglieds des Fürstenhauses auf, von welchem das Geschenk verliehen wurde. Die vorliegende Brosche präsentiert den Buchstaben „H", eingelegt in Diamanten vor rotem Grund unter einer Bügelkrone. Er verweist auf Heinrich XIV., Fürst Reuß jüngere Linie, Graf und Herr zu Plauen, Herr zu Greiz, Kranichfeld, Gera, Schleiz und Lobenstein (* 28. Mai 1832 in Coburg; † 29. März 1913 in Schleiz). Vom 11. Juli 1867 bis zu seinem Tod 1913 war Heinrich XIV. Regierender Fürst des Fürstentums Reuß jüngerer Linie und ab dem 19. April 1902 auch Regent der älteren Linie. Am 15. Oktober 1908 übernahm sein Sohn Heinrich XXVII. in beiden Fürstentümern die Regentschaft. Stilistisch entspricht die Brosche den Formen des Jugendstil floraler Prägung der Jahre um 1900: Auf blutrotem Oval aus Guilloche-Email sehen wir das gotische Initial des Fürsten aus kleinen Diamanten in Silberfassungen. Ein Rahmen aus Gold, effektvoll mattiert und zusätzlich feinvergoldet rahmt die Emailplakette in symmetrischen Schwüngen, ein Goldstab macht die Brosche zur sog. Kragennadel, die der Mode der Jahre um 1900 folgend, vor dem ersten Knopf einer Bluse getragen wurde. Das historische Schmuckstück ist sehr gut erhalten. Da es sich beim Fürstentum Reuss um ein eher kleines Land handelte, sind fürstliche Geschenkbroschen der Reussen sehr selten. Die Brosche ist ein wunderschönes Sammlerstück, das an Zeiten erinnert, in denen Deutschland noch kein einheitlicher Staat war, wie wir ihn heute kennen sondern aus vielen kleinen Fürstentümern bestand. Geschichte zum Anfassen!

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


UNSER VERSPRECHEN

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