Ein festliche großer Stern

Antike Granatsternbrosche aus vergoldetem Tombak, um 1870

Granatbroschen haben häufig die Form von Sternen. Haben Sie sich jemals gefragt, warum? Kaiserin Elisabeth „Sisi“ von Österreich und Ungarn, Königin von Böhmen hatte eine Schwäche für Sterne: Das große Portrait von Winterhalter zeigt sie mit Diamantsternen im Haar – und beim Anblick dieses Sterns aus böhmischem Granat (immerhin ein Stein aus einem der von ihr regierten Länder!) wäre sie sicher in Versuchung gekommen... Nachdem Granate über Jahrhunderte in böhmischem Minen geschürft wurden, gerieten sie in den Jahren um 1800 völlig außer Mode. Das änderte sich schlagartig, als Kaiserin Elisabeth im Jahr 1854 auf ihrer Hochzeitsreise das Kronland Böhmen besuchte und einige der Schätze der böhmischen Bergwerke geschenkt bekam. Aus diesen Granaten ließ sich die Kaiserin eine ganze Parüre, also ein umfangreiches Schmuckset herstellen und präsentierte sich im Glanz der Granate auf einem Hofball der Wiener Gesellschaft. Schon am nächsten Tag soll – so will es die Erzählung - ein wahrer Ansturm auf Schmuckstücke mit Granaten ausgebrochen sein. Alle Damen Wiens wollten böhmischen Granatschmuck besitzen. Diese Begeisterung für den dunkelroten Stein breitete sich daraufhin wie ein Lauffeuer über ganz Europa aus und das bis dahin arme Böhmen erlebte eine große Blütezeit durch die starke Nachfrage an Granaten. Der schöne Stern in diesem Angebot stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zeigt eine ausgesucht leuchtende Farbe des Granat in geschlossen und foliiert gefassten Steinen. Ein Hingucker, der jeden einfachen Pullover mit einem Stück Schmuckgeschichte aufwerten kann!

Der Granat, ist als dunkler, blutroter und geheimnisvoller Stein seit jeher Objekt der Begierde von Frauen jeder Altersgruppe. Granatschmuck passt zu beinahe jeder Gelegenheit und wird deshalb nicht nur abends oder zu festlichen Anlässen getragen. Am meisten verwendet sind die dunkelroten Pyrop-Granate. Im Mittelalter zählte man sie zu den bevorzugten Karfunkelsteinen und noch heute sieht man viel antiken Schmuck, der mit roten Granaten ausgefasst ist. Diese stammen meistens aus den Fundstellen in Böhmen. Da der Granat als Edelstein relativ unempfindlich ist, kann einmal erworbener Granatschmuck Begleiter für ein ganzes Leben sein.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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