Jägerin und Beschützerin

Antike Kamee der Göttin Diana als Anhänger in Rotgold, um 1890


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Beschreibung
Diana, die römische Göttin des Mondes und der Jagd, wird hier in feinem Schnitt in Muschelschale dargestellt. Über pfirsichfarbenem Grund erhebt sich in der weißen Schicht der Muschelschale das klassische Profil einer jungen Frau, deren üppiges Haar am Hinterkopf zusammengefasst ist. Sie trägt eine Mondsichel auf ihrer Stirn sowie einen Thyrsosstab, jene klassischen Attribute, welche die Göttin seit Jahrhunderten in Skulpturen, Gemälden und Kupferstichen ausweisen. Auch als Beschützerin der Frauen galt Diana, deren Domäne als Jägerin nicht das Heim, sondern die Außenwelt war: Vor den Gefahren dieser sollte sie Frauen beschützen. Ebenfalls sollte die Göttin über Geburten wachen. Gemmen wie diese wurden im 19. Jahrhundert in Italien geschnitzt, besonders in der Bucht von Neapel. Die Motive entstammten zumeist berühmten Kunstwerken, die den Werkstätten der Gemmenschneider als graphische Reproduktionen vorlagen; seltener ließen sich Auftraggeber selbst verewigen oder brachten Vorlagen mit, die im Medium des Flachreliefs umgesetzt wurden. Oftmals als Souvenirs einer Italienreise gekauft, wurden die Gemmen in der Regel erst im Heimatland der Reisenden gefasst. So trägt die Fassung des Schmuckstücks eine Fassung mit deutschen Goldstempeln. Sie fasst die Gemme in rötliches Gold mit einer schlichten, gedrehten Kordel als Zierat. Das schöne Schmuckstück, als Anhänger tragbar, fand aus dem Münsterland zu uns und ist sehr schön erhalten.
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Italien war seit Jahrhunderten das Sehnsuchtsziel aller Bewohner des kalten Nordens. Seine mediterrane Landschaft und die vielfältigen Kunstschätze machten das Land zudem zum Höhepunkt jeder Grand Tour. Auf dieser sogenannten Kavalierstour bereisten junge Adelige und später auch wohlhabende Bürger verschiedene Länder, um ihrer Bildung zu vervollkommnen, die unverzichtbare Eintrittskarte in höchste gesellschaftliche Schichten war. Seit dem 18. Jahrhundert waren es vor allem Engländer, durch ihr ausgedehntes Kolonialreich zu großem Wohlstand gekommen, die sich auf die noch immer beschwerliche Reise in den Süden machten. Fester Pogrammpunkt war die Region um den Golf von Neapel. Vor allem die antiken Ruinenstädte von Pompeji und Herculaneum begeisterten mit ihrem unmittelbaren Einblick in den antiken römischen Alltag die Reisenden und prägten nachhaltig den Geschmack. Als Souvenir eines solchen Aufenthaltes am Fuße des Vesuvs waren vor allem Gemmen mit mythologischen Motiven beliebt, war doch die Region von Neapel führendes Zentrum des Gemmenschnitts. In Stein, Muschelschale oder Koralle geschnitten wurden die Gemmen von den Reisenden erworben und häufig erst in ihrer Heimat gefasst.
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Unser Versprechen

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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.