Unter südlicher Sonne

Antike Mikromosaik Ohrhänger der Grand Tour, England/Italien um 1845

Die vorliegenden Mikromosaike sind ohne Zweifel Souvenirs einer Italienreise der Jahre um 1845. Eingelassen in schwarzes Glas, zeigen die ovalen Mikromosaike Ruinen antiker Bauwerke der ewigen Stadt Rom. Die beiden aus feinen Glastesserae gefügten Mosaiken zeigen die beiden Bauwerke in einem warmen, frühlingshaften Licht. Sanft lässt die Sonne den wolkenlosen Himmel leuchten und Vegetation bedeckt den Boden ringsum die Zeugnisse der Antike, ganz so, wie sie noch vor 150 Jahren sich dem Besucher der Ewigen Stadt präsentierten. Die Mosaiken sind in schwarzes Glas gefasst, dass sie noch einmal extra leuchten lässt, und perfekt erhalten. Auf dem einen Mikromosaik sehen wir die Pyramide des Cestius an der Straße nach Ostia, zum anderen einen Tempel, der vermutlich den Saturntempel auf dem Forum Romanum vorstellen soll. Dieser zwischen 501 und 498 v. Chr. errichtete Bau gilt als zweitältester Tempel des antiken Rom und die Grabpyramide des Cestius war nicht zu letzt beliebtes Ziel der Romreisenden, da in deren Schatten Goethes Sohn beerdigt wurde. Der pyramidenförmige Bau ist das Grabmal des römischen Prätors und Volkstribuns Gaius Cestius Epulo, der im Jahr 12 vor Christus gestorben ist. Die Mosaiken sind ohne Fehler erhalten und zeigen sich in Fassungen der Jahre um 1845. Diese Fassungen sind vermutlich in England entstanden und rahmen die Mosaike mit einer geschweiften Pinchbeck-Fassung. Ein langer Ohrbügel macht die Mosaike angenehm tragbar.

Ein heute eher vergessenes Kapitel der Schmuckgeschichte sind die vielen durch die Jahrhunderte gebrauchten Ersatzmaterialien für die teuren Edelmetalle Gold und Silber. Die Namen dieser Erfindungen sind dabei Legion, vielleicht haben Sie schon einmal von Tombak gehört oder Alpacca, Neusilber oder auch Argentan? Im 19. Jahrhundert wurde Gold häufig durch Messing, also Legierungen aus Kupfer und Zink, ersetzt. Der Londoner Uhrmacher Christopher Pinchbeck (ca. 1670 – 18. November 1732) erfand eine besondere, nach ihm benannte Legierung, deren Farbe dem Gold besonders nahe kam und fortan vor allem in England besonders populär wurde.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen!

Noch keine Artikel angesehen