Der Duft der Blumen

Antike Pietra Dura-Tafel aus Florenz in einer vintage Goldfassung, um 1870

Blütenmotive waren durch die Jahrhunderte in der Schmuckgestaltung ausgesprochen beliebt. Ähnlich einem Blumenstrauss waren sie Ausdruck von Emotionen wie Zuneigung und Liebe, die jedoch im Gegensatz zu ihren organischen Vettern niemals welkten. Jede Epoche hat Blüten eingesetzt und natürlich wurden ihre Formen dabei dem jeweiligen Zeitgeschmack entsprechend variiert. Wenige Blüten sind jedoch so schön, so farbenfroh und lebensnah wie die, welche in der Pietra Dura-Technik ausgeführt sind. Ein besonders feines Exemplar dieser typisch florentinischen Schmuckgattung sehen wie in dieser zauberhaften Brosche vor uns. Vor schwarzem Grund bilden delikate Einlagen aus bunten Halbedelsteinen ein anmutiges Blumen-Bouquet aus Rose, Vergissmeinnicht, Maiglöckchen und Stiefmütterchen. So realistisch erscheint es, dass man unwillkürlich daran riechen möchten und nicht verwundert wäre würde die Arbeit tatsächlich einen betörenden Duft verströmen. Schmuckstücke aus Pietra Dura sind seit der Renaissance ein beliebtes Souvenir von jedem Florenzbesuch. Besonders im 19. Jahrhundert brachten viele Reisende diese kleinen Kunstwerke aus Florenz mit in ihre Heimat. Vermutlich im Gepäck eines Reisenden gelangte auch unser Blumenstrauß in den kühlen Norden. Die in den Jahren um 1870 gefertigte Pietra Dura Tafel wurde in den 1960er Jahren mit einer neuen Fassung aus 18-karätigem Gelbgold versehen, die sie wunderbar ergänzt. Ohne Frage liegt mit dem Florentiner Mosaik ein wahres Sammlerstück vor – doch zugleich ein Schmuckstück, das auch heute aufs Neue begeistert und nur darauf wartet, getragen zu werden!

Pietra Dura (it. „harter Stein”) ist eine traditionelle Handwerkskunst aus Florenz, in der Bilder und Ornamente aus Plättchen harter Steinsorten zusammengesetzt werden. Anders als im Falle der klassischen Mosaikkunst aus bunten Würfeln oder Stiften verwendet das Pietra Dura-Verfahren genau angepasste Formstücke, die nach den entsprechenden Feldern der Vorzeichnung geschliffen werden. So entstehen besonders widerstandsfähige, dauerhafte dekorative Oberflächen. Die Blüte des Pietra Dura-Handwerks in Florenz entfiel auf das 16. Jh., als nicht nur die berühmte Medici-Kapelle in San Lorenzo ausgestattet wurde, sondern auch zahlreiche Tische, Schmuckstücke, Altäre und eigentlich jeder nur denkbare Gegenstand mit dieser aufwendigen und kostspieligen Technik verziert wurde. Doch noch heute findet sich in der Via degli Alfani 78 mit dem Opificio delle Pietre Dure eine Werkstatt, welche allein auf die Herstellung von Kunstwerken in dieser Technik spezialisiert ist. Schmuckstücke aus Pietra Dura sind seit der Renaissance ein beliebtes Souvenir von jedem Florenzbesuch. Besonders im 19. Jahrhundert, im Zeitalter der Grand Tour, brachten daher die jungen Adligen aus Nordeuropa entsprechende Stücke von ihrer ausgedehnten Italienreise mit in ihre Heimat, um den Daheimgebliebenen die Schönheit und Kunstfertigkeit Italiens nahe zu bringen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.