Shanghai-Express

Antike Platin-Brosche des Art Déco mit chinesischer Jadeschnitzerei, um 1925

Die historisierende Formensprache des 19. Jahrhunderts war in den Jahren des Art Déco vollkommen diskreditiert. Der neue Drang nach Reichtum verlangte nach neuen Ausdrucksformen mit den Mitteln der Moderne. Stets auf der Suche nach ungewöhnlichen Formen und Motiven ging der Blick der Schmuckgestalter weit über Europa und Nordamerika hinaus und wandte sich entfernteren Weltgegenden zu. Besonders in Mode waren in den 1920er Jahren fernöstliche Ornamente und bedienten den Zeitgeschmack der Epoche mit ihrem Hunger nach Eleganz und Exotik. Die vorliegende Brosche aus dieser bewegten Dekade verdeutlicht diesen Trend. In ihrer Mitte präsentiert sie eine chinesische Jadeschnitzerei in wundervollen Grünschattierungen. Im alten China wurde Jade als „Himmelsstein“ bezeichnet, denn ihr waren zahlreiche Eigenschaften zugesprochen, angefangen von Heilwirkungen über Schutzfunktionen. Aus dem extrem harten Mineral wurden deshalb auch kostbarste Schmuckstücke für die Chinesischen Kaiser angefertigt. Aus Jade geschnittene Schmuckstücke sind bis heute traditionelle Geschenke, die der Beschenkten Glück bringen sollen. Die gestreckt ovale Tafel zeigt dekorative Blütenornamente bei durchbrochener Schnitzung. Eine zurückhaltende Fassung aus edlem Weißgold und Platin hält den Steinschnitt und macht ihn als Brosche tragbar. Seitlich begleiten vier Altschliff-Brillanten und 32 Diamantrosen die Jadetafel und bereichern das Schmuckstück mit ihrem weißen Funkeln. So entsteht ein ausgesprochen zeittypisches reiches Schmuckstück mit exotischer Note, wie es im Art Déco so geschätzt wurde.

China, das Land des Lächelns, mit seiner jahrtausendealten Kultur hat schon immer eine Faszination auf Europa ausgelöst. Chinoiserien sind aus der europäischen Kunst der letzten Jahrhunderte nicht wegzudenken, chinesisches Kunstgewerbe, allem voran das Porzellan, war an allen europäischen Fürstenhöfen Statussymbol und Ausweis des disinguierten Geschmacks. Als dann, Anfang des 20. Jahrhunderts Fernreisen einfacher wurden, die Handelsbeziehungen ausgebaut werden konnten und somit das Reich der Mitte näher rückte, wurde auch echtes chinesisches Kunsthandwerk für das Bürgertum erschwinglich.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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