Fabelhaftes Wesen

Antike römische Gemme mit Gryllos-Kopf in einem Goldring aus unserer Werkstatt

Der hier vorliegende Steinschnitt aus dem 1. oder 2. Jahrhundert nach Christus verwundert und begeistert den Sammler oder Liebhaber von antiken Gemmen. Es handelt sich um eine seltene Darstellung des „Gryllos“, einer vielköpfigen Sagengestalt der griechischen Mythologie, von der Plutarch berichtet. Bei jeder Dritteldrehung des Ringes wird in der Gravur ein anderes Gesicht sichtbar. Wir sehen zwei bärtige Gesichter, die an Theatermasken erinnern, aber auch Philisophenköpfe sein könnten und ein bartloses Gesicht mit schöner Individualität. Auch das Metropolitan Museum of Art in New York besitzt einen Ring mit Grylloskopf, vgl. -> hier . Für Liebhaber geschnittener Steine mit mythologischen Motiven bietet dieser Ring eine schöne Gelegenheit, die eigene Sammlung um ein besonders qualitätvolles Stück zu bereichern. Der Detailreichtum des Schnittes und die Materialität spricht für eine Entstehung der Gemme in der römischen Kaiserzeit. Gemmen in Carneol entstanden zu dieser Zeit vor allem in Aquileia in besonders großer Zahl. vgl. hierzu Erika Zwierlein-Diehl: Antike Gemmen und ihr Nachleben, Berlin/New York 2007, u.a. S. 136, S. 143, S. 144 u. a. Das Intaglio entstammt aus einer umfangreichen Sammlung antiker Gemmen, die als wir sie in Köln erwarben in ein Armband aus den Jahren um 1800 gesetzt waren. Da es sich bei den Gemmen jedoch ursprüglich um römische Ringssteine handelte, haben wir die Steinschnitte neu gefasst um sie wieder als Ringe tragbar zu machen. So hat unser Schmied einen massiven Bandring für die antike Gryllos-Gemme gebaut und dazu hochkarätiges Gold verwendet, wie es ein Goldschmied der römischen Antike getan hätte. Der Ring kann von Damen und Herren gleichermaßen getragen werden.

Gemmen und Kameen zu besitzen war über Jahrhunderte der Anspruch beinahe aller großen kunstgewerblichen Sammlungen und Wunderkammern, vom Grünen Gewölbe in Dresden angefangen über die Schatzkammer Rudolf II. bis hin zu großen privaten Sammlungen wie die des Baron von Stosch in späterer Zeit. Das 18. und 19. Jahrhundert brachte zahlreiche große Abdrucksammlungen antiker Siegelsteine und Gemmen hervor, die die antike Bildsprache der Glyptik beinahe in ihrer Gesamtheit darstellen konnten, waren sie doch auch Ausdruck einer humanistischen Bildung. Doch hat sich die Kunst des Gemmenschneidens bis heute in Italien, bessonders in der Bucht von Neapel erhalten, wo sie von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Heute ist die Scuola dei Cammei in Torre del Greco die weltweit einzige groß angelegte Ausbildungsstätte für Gemmenschneider in Italien. In besonderem Maße wichtig für die Vermittlung von Stein- und Muschelschnitten nördlich der Alpen waren seit jeher Italienreisende, die Abdrücke und geschnittene Steine sowie gravierte Muscheln von ihren Bildungsreisen nach Hause brachten um sich daran zu erfreuen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.