A Kiss May be Grand...

Antiker 5,05 ct Altschliff-Solitär in Weißgold, um 1920/2021


48.900,00 € *
Inhalt 1 Stück
Grundpreis 48.900,00 € / Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Beschreibung
Bei einem Diamantring wie dem hier vorliegenden, großen Solitär geht es um Emotionen. Wird er als Verlobungsring verschenkt, kommt mit ihm eine Reihe träumerischer Ausflüge in das Reich der Phantasie zu ihrem Abschluss, die einst mit dem ersten Spielzeugring in der Kindheit begonnen hat. Machen Sie sich den Diamanten hingegen selbst zum Geschenk, beispielsweise zu einem ganz persönlichen Anlass, so erinnert er fortan stets an diesen besonderen Moment, der so in der Erinnerung immer neu entstehen kann, wenn sich der Blick im Funkeln und Gleißen des Steines verliert. Jenseits der Träumereien liegen die Fakten. Der hier vorliegende Ring hält in seinem Zentrum einen Diamanten von imposanten 5,05 Karat im historischen Altschliff mit etwas mehr als elf Millimetern Durchmesser. Seine Farbe ist getönt und wirkt für das Auge warm weiß. Seine Reinheit ist gut: Der Brillant ist von einem unabhängigen Institut mit der Reinheitsstufe „si" klassifiziert worden, er hat also nur kleinste und nur schwerlich mit dem Auge wahrnehmbare Einschlüsse. Der antike Diamant wurde in Jahren um 1920 geschliffen und wird mit dem entsprechenden Gutachten geliefert. Der große Solitär ist in hochkarätiges Weißgold gefasst, um sein Leuchten und seine Farbe nicht zu tönen: Sechs luftige Krappen halten ihn sicher und lassen maximalen Lichteinfall zu. Durch den symmetrischem Schliff hat der eindrucksvolle Diamant ein großartiges Feuer. Die elegante Fassung zum Diamanten ist vor kurzem erst in Wien entstanden lässt den historischen Diamanten effektvoll tragbar werden. Ein Ring ganz eigener Klasse.
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In der Antike wurden Diamanten vor allem für ihre unvergleichliche Härte geschätzt. Als Symbole unbesiegbarer Stärke war ihre Schönheit bestenfalls zweitrangig. Tatsächlich erscheinen die frühen Diamanten dem modernen Auge überhaupt nicht attraktiv. Mittelalterliche Schlifftechniken erlaubten ebenfalls keine spektakulären Lichtreflexe und die verbreiteten Tafelschliffe brachten nur Helligkeit und Farbe der Steine zur Geltung. All das änderte sich im Verlauf des 17. Jahrhunderts. Der Adel des Barock entwickelte eine Vorliebe für glitzernde Edelsteine. Besonders populär waren Diamanten im Rosenschliff, deren vielfältige Facetten das Kerzenlicht wunderbar reflektieren. In der Mitte des Jahrhunderts entwickelte sich ein erster, früher Brillantschliff, der nach dem einflussreichen Kardinal Jules Mazarin als Mazarinschliff bezeichnet wird und sich durch eine Krone mit 17 Facetten auszeichnet. Bereits gegen Ende des Jahrhunderts wurden diese Diamanten dann durch eine neue Form abgelöst, der nach seinem Erfinder als Peruzzi-Schliff benannt ist. Vincenzo Peruzzi war ein Edelsteinschleifer aus Venedig, der die Krone der Diamanten um zusätzliche Facetten auf insgesamt 33 erhöhte und so das Feuer der Steine enorm steigerte. Diese frühen Brillanten waren jedoch, was Anzahl und Form der Facetten angeht, nicht standardisiert. Jeder Stein wurde so geschliffen, dass möglichst viel Substanz erhalten bleiben konnte.  Neue Diamantvorkommen in Brasilien führten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts dann zu einer Schliffform, die als Old Mine Cut bekannt wurde. Diese Diamanten ähneln bereits sehr unseren heutigen Vollschliff Brillanten, doch sollten noch einige Generationen stetiger Entwicklung der Schlifftechnik nötig sein, bis aus dem Old Mine Cut zunächst der Altschliff (oder Old European Cut), und schließlich in den 1940er Jahren der moderne Vollschliff wurde.
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Unser Versprechen

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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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