Great Gatsby

Antiker Altschliff-Einkaräter in einem modernen Weißgold-Ring, um 1910/2020

Das Material Weißgold ist in den USA eng mit dem Stil des Art Déco verknüpft. In der gleichnamigen Firma des amerikanischen Geschäftsmannes David Belais hatte man viele Jahre lang mit Gold-Legierungen experimentiert, die die weiße Farbe des Platins mit den Vorzügen des Goldes kombinieren sollten. Als Belais sein Patent schließlich 1918 eintragen ließ, wandelte sich gerade der Geschmack – von den verspielten Formen der Belle Époque hin zu den kühl-eleganten Entwürfen des Art Déco. So entstanden viele Schmuckstücke in Weißgold, die das schnelle, wilde Lebensgefühl jener Zeit verkörperten, der Zeit der Hochhäuser, des Charleston und des Great Gatsby. In einer Manufaktur in Chicago, einer einstigen Hochburg des amerikanischen Art Déco, entstand auch kürzlich der vorliegende Ring aus feinem Weißgold. Er huldigt dem Stil der „Roaring Twenties“ und zeigt sich als filigranes Gebilde feiner Streben und geometrischer Formen. So erschien er uns als die perfekte Fassung für einen antiken Altschliff-Brillanten des frühen 20. Jahrhunderts, der uns ungefasst zu uns kam. Zurückhaltend gefasst, erscheint der große Diamant von 1,10 ct in seiner Weißgoldfassung noch heller und größer. Wir haben ihn von einem Diamantlabor graduieren lassen, welches ein nur leicht getöntes Weiß sowie kleine Einschlüsse feststellte, welche für das bloße Auge jedoch nebensächlich sind. Mit seinem unikaten, antiken Diamanten und der neuen, ungetragenen Fassung wird das Schmuckstück zum perfekten Verlobungsring für all jene, welche die Geschichte des Ringes von Anfang an selbst schreiben möchten – und doch nicht auf die individuelle Schönheit antiker Brillanten verzichten mögen.

Der Name Belais ist in den USA vor allem mit einem assoziiert: Dem Weißgold. Denn unter David Belais, der das Unternehmen 1863 gegründet hatte, experimentierte man viele Jahre lang mit Goldlegierungen, welche die weiße Farbe des Platins mit den Vorzügen des Goldes kombinieren sollten. Als Belais sein Patent aber 1918 eintragen ließ, war ihm bereits der deutsche Karl Richter aus Pforzheim voraus, der 1913 sein eigenes, etwas abweichendes Patent für Weißgold hatte eintragen lassen. Durch den Weltkrieg aber fand Richters Erfindung vorerst kaum Anwendung, und so war es schließlich zumindest in den USA der Name Belais, der synonym mit hochkarätigem Weißgold wurde.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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