Ein Adamant

Antiker Diamant–Ring des 18. Jahrhunderts in Silber & Gold

In der Antike wurden Diamanten vor allem für ihre unvergleichliche Härte geschätzt. Schon ihr Name leitet sich vom griechischen Wort „adamas“, unbezwingbar, her. Als Symbole unbesiegbarer Stärke war ihre Schönheit bestenfalls zweitrangig. Tatsächlich erscheinen die frühen Diamanten dem modernen Auge überhaupt nicht attraktiv. Mittelalterliche Schlifftechniken erlaubten ebenfalls keine spektakulären Lichtreflexe und die verbreiteten Tafelschliffe brachten nur Helligkeit und Farbe der Steine zur Geltung. All das änderte sich im Verlauf der folgenden Jahrhunderte. Diamanten im Rosenschliff, auch „Rose couronée“, „gekrönte Rosen“ genannt, finden sich bereits bei Schmuckstücken des 16. Jahrhunderts. Zahlreiche berühmte Diamanten wie der Orloff und der Großmogul sind in diesem Rosenschliff gestaltet. Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Oberseite des Diamanten sternförmig facettiert ist und die Unterseite flach geschliffen wurde. So entsteht ein ganz spezifischer, sanfter Schimmer, der sich sehr vom manchmal grellen Leuchten der heutigen Brillanten unterscheidet. Der hier vorliegende Ring des 18. Jahrhunderts präsentiert gleich drei Diamanten in diesem Schliff. Die Diamanten sind zeittypisch in Silber gefasst. Es stand den Goldschmieden jener Tage noch kein anderes weißes Edelmetall zur Verfügung, sodass Diamanten stets in Silber gefasst wurde. Die Ringschiene indes ist aus Gelbgold gefertigt, um an der Hand oder etwaigen Seidenhandschuhen keine Verfärbungen zu hinterlassen. Sehr gut hat uns die feine Formensprache und Detaillierung des Ringes gefallen. Die Fassung der zentralen Diamantrose, zeitgemäß als Kegel angelegt, zeigt am Rand ein leichtes Ornament mit angedeuteten Muscheln, vgl. zur Datierung die bei Hanns-Ulrich Haedeke: Schmuck aus drei Jahrtausenden. Sammlung Hanns-Ulrich Haedeke, Köln 2000, S 295ff. abgebildeten Ringe.

„Après nous le déluge“, „Nach uns die Sintflut!“ Mit diesem Ausspruch quittierte Madame de Pompadour, die Mätresse des französischen Königs die Nachricht, das wenige Tage zuvor, am 5. November 1757 bei Roßbach in Sachsen die französische Armee durch Friedrich den Großen vernichtend geschlagen worden war. Denn viel schlimmer als die erschütternden Neuigkeiten war, dass der Bote eines ihrer glanzvollen Feste zu stören drohte! Und wen sollte an solch einem Abend die Zukunft interessieren? Der Glanz des französischen Hofes in Versailles ist bis heute legendär. Unter Ludwig XV. und der Pompadour gab Frankreich in ganz Europa den Ton an, wenn es um „guten Ton“, Geschmack, Kunst, Architektur, kurz: Jede Form des gestalteten Lebens ging. Und gerade aus jenen Jahren des Glanzes und des Luxus der Boudoirs mit ihrem Kerzenlicht, der Salons und Spiegelsäle stammt der hier vorliegende, seltene Schmuck.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen