Saphir im Rosenhag

Antiker Goldring mit Saphir und Diamantrosen, Deutschland um 1900

Die Schönheit exotischer Edelsteine spielt in der Motivik von Schmuckstücken eine außerordentliche Rolle. Durch die guten Handelsbeziehungen Europas mit den nahem Osten und die Niederlassungen europäischer Händler in den Kolonien in Asien, Afrika und auf dem indischen Subkontinent war schon gegen Mitte des 18. Jahrhunderts die Verfügbarkeit fremdländischer Edelsteine größer als je zuvor. Besonders Arbeiten mit blauen Saphiren waren den gehobenen Kreisen aller Zeiten ausgesprochen beliebt, da der Saphir als Stein der Wahrheit, der Treue, der Klugheit und Vernunft angesehen und verehrt wurde. In Kombination mit Diamanten, den härtesten Edelsteinen der Erde, entsteht eine klassische Schöpfung mit Symbolgehalt, sind doch Diamanten Sinnbilder der Ewigkeit. Der vorliegende Ring der Jahre um 1900 fasst zentral einen tiefblauen Saphir im Facettenschliff und bettet ihn in Diamanten in historischen Rosenschliffen, welche die intensiv blaue Farbe des Edelsteins nochmals steigern. Der Ringkopf selbst ist oval gestaltet und hat eine angenehme Größe, die ihn auch täglich tragbar macht. Durch seinen Symbolgehalt und seine angenehme Tragbarkeit ist der Ring auch hervorragend als Verlobungsring geeignet.

Der Saphir ist ein wahrhaft königlicher Stein. Noch häufiger als der Rubin schmückt er die Kronen in den Monarchien Europas: Die englische Staatskrone funkelt im Licht von 18 wunderschönen Steinen, ebenso viele weist die des Böhmenkönigs Wenzelslaus auf. Und doch teilt er mit dem Rubin viele Eigenschaften, denn für den Mineralogen gehören beide Steine zur Gruppe der Korunde. Die berühmtesten Saphire der Welt stammen aus Kaschmir, wo heute indes nur noch wenige Saphire gefördert werden. Kaschmir-Saphire zeigen ein kraftvolles Kornblumenblau und haben einen sog. „schläfrigen“, leicht milchigen Charakter. Saphire anderer Fundstätten zeigen abweichende Blautöne: Steine aus Mianmar, die ebenfalls höchste Qualitäten erreichen können, tendieren etwa eher zu einem Ultramarin. Im Volksglauben gilt der Saphir als Stein der Wahrheit, der Treue, der Klugheit und der Vernunft. Dem entsprechend trug der Doge von Venedig einen solchen milden, blauen Stein als Zeichen seiner Treue und Vermählung mit dem Meere, in Gold gefasst. Und auch Königin Elisabeth I. von England glaubte daran, dass ihr Saphir sie gegen Verleumdung und List schützen könne.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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