Von Böhmen in die Wiener Gesellschaft

Antiker Granatstern als Brosche in Viertelgold, um 1930


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Beschreibung
Granate aus Böhmen zählen zu den Klassikern unter den Schmuckstücken. Als sog. „Karfunkelsteine“ wurden ihnen schon im Mittelalter magische Kräfte zugesprochen und sie tauchen in der Literatur dieser Zeit als „Böhmische Feuerdrachen“ auf, was ihre mystische Aufladung noch einmal untermauert. Nachdem Granate über Jahrhunderte in böhmischem Minen geschürft wurden, gerieten sie in den Jahren um 1800 völlig außer Mode. Das änderte sich schlagartig, als Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sisi) im Jahr 1854 auf ihrer Hochzeitsreise das Kronland Böhmen besuchte und einige der Schätze der böhmischen Bergwerke geschenkt bekam. Aus diesen Granaten ließ sich die Kaiserin eine ganze Parure, also ein umfangreiches Schmuckset herstellen und präsentierte sich im Glanz der Granate auf einem Hofball der Wiener Gesellschaft. Schon am nächsten Tag soll - so will es die Erzählung - ein wahrer Ansturm auf Schmuckstücke mit den Feuerdrachen ausgebrochen sein. Alle Damen Wiens wollten böhmischen Granatschmuck besitzen. Aus dem frühen 20. Jahrhundert stammt die vorliegende Sternbrosche, die mit zahllosen böhmischen Granaten hoher Qualität besetzt ist. Die Steine zeigen alle den typisch böhmischen Rosenschliff sowie und eine ausgesucht schöne Farbe mit satt-dunkelrotem Rot. Gefasst sind die Karfunkelsteine in sogenanntem „Norm-Metall“, einer heute ungebräuchlichen Legierung mit einem Goldanteil von 250/000, so dass man hier auch von „Viertelgold" spricht. Dieses niedrigkarätige Gold war vor dem zweiten Weltkrieg häufig bei Granatschmuck zu finden, weshalb es auch „Granatengold“ genannt wird. In klassischer Sternform und hübscher Ausführung ist es bis heute ein Schmuckstück das die Blicke auf sich zieht und an die herrlichen Feste in der Wiener Burg erinnert, die ohne den funkelnden Granat mit seinem feurigen Glanz nicht vorzustellen sind.
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Der Granat, ist als dunkler, blutroter und geheimnisvoller Stein seit jeher Objekt der Begierde von Frauen jeder Altersgruppe. Granatschmuck passt zu beinahe jeder Gelegenheit und wird deshalb nicht nur abends oder zu festlichen Anlässen getragen. Am meisten verwendet sind die dunkelroten Pyrop-Granate. Im Mittelalter zählte man sie zu den bevorzugten Karfunkelsteinen und noch heute sieht man viel antiken Schmuck, der mit roten Granaten ausgefasst ist. Diese stammen meistens aus den Fundstellen in Böhmen. Da der Granat als Edelstein relativ unempfindlich ist, kann einmal erworbener Granatschmuck Begleiter für ein ganzes Leben sein.
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Unser Versprechen

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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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