Leuchtende Liebe

Antiker Herz-Anhänger mit Amethyst, Diamanten & Perle, um 1910

Die Jahre zwischen 1890 und 1914, die rauschenden Jahre der Belle Époque, kannten gerade im Bereich des Schmucks eine große Bandbreite von Stilen. Neben dem Jugendstil war vor allem der sogenannte Girlandenstil beliebt, der Formen des 18. Jahrhunderts wieder aufnahm. Zu seinen bevorzugten Motiven gehörten elegante Schleifenformen, die in vielfältigsten Variation aus edlen Materialien gestaltet wurden. Der hier vorliegende Anhänger zeigt die Schönheit und Eleganz dieses Stils: Unter einer zarten Schleife aus Diamanten in Silber, deren Knoten eine schimmernde Perle besetzt, ist ein leuchtendes Herz gesetzt. Es besteht aus einem großen Amethyst, weiteren Diamanten und einem Rahmen aus weißem Email in Gold: Es ist ein fein abgestufter Zweiklang aus Violett und Tönungen von Weiß, der hier vorgeführt wird. Das Herz als offensichtlichstes aller romantischen Symbole findet sich immer wieder im Schmuck des 19. und auch frühen 20. Jahrhunderts – Schmuck einer Zeit also, die so gern und oft sentimentale Botschaften transportieren wollte. Meist finden wir es in Gold ausgeführt, in Form eines Medaillons oder Anhängers. Seltener ist es in dieser Zeit als Schliff für einen Edelstein zu finden. Umso schöner ist ein Fund wie dieser, der die Zeiten unbeschadet überstanden hat und uns nun die Ästhetik und Sensibilität der Epoche vor Augen zu führen vermag, als wäre seither kein Tag vergangen.

Amethyst, der Achat, der Jaspis, Citrin und Onyx – für den Chemiker sind alle diese Edelsteine ganz einheitlich Quarze - Doch wie unterschiedlich sind die Formen und Farben welche uns die Natur darbietet! Amethyst ist der violette Sohn dieser Familie. Sein Name, aus dem griechischen „amethystos“ – „dem Rausche entgegenwirkend“, drückt den alten Glauben aus, dass seine Trägerin gegen die berauschende Wirkung von Wein gefeit sei. Dass dies tatsächlich der Fall ist, konnten wir trotz einiger Selbstversuche bislang noch nicht bestätigen. Sicher ist aber: Seine Farbe ist einmalig, bis hin zu einem tiefen Violett reicht das Spektrum, das beginnt bei den zartesten Tönen von Lila. Im Mittelalter und schon in der Antike sind aus Amethyst zahlreiche kunstgewerbliche Gegenstände wie Vasen und Trinkbecher geschnitten worden, von denen einige wenige, kostbare Exemplare sich in den Kunstgewerbemuseen erhalten haben. Doch vor allem Schmuck ist es, für den dieser Stein verwendet wurde - und noch immer wird, zu unserer großen Freude.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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