Gartenkunst der Natur

Kostbarer Art Déco-Ring mit Smaragd & Diamanten in Platin, um 1930


5.890,00 € *
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Kostbarer Art Déco-Ring mit Smaragd & Diamanten in Platin, um 1930
Kostbarer Art Déco-Ring mit Smaragd & Diamanten in Platin, um 1930
Beschreibung
Von einem qualitätvollen Farbedelstein geht ein ganz besonderer Zauber aus: Denn die intensive Farbe des Lichtes, der Glanz und die Tiefe, mit welcher natürliche Edelsteine uns verführen, all diese Eindrücke sind nicht mit anderen Materialien zu vergleichen und stets ganz individuell. Der hier vorliegende, in den 1930er Jahren entstandene Ring präsentiert mit seinem großen, intensiv grünen Smaragd einen solchen wunderbaren Edelstein in seiner Mitte. Der im Treppenschliff gestaltete Stein wird von einer kraftvollen Fassung aus Platin umgeben und ist überraschend klar und durchscheinend. Einige kristallin schimmernde Einschlüsse und natürlich verheilte Risse bereichern seine Erscheinung. Sie bilden den sog. „jardin“ (jardin = franz. für Garten): Neigt man den Ring leicht zur Seite, so leuchten sie im Inneren des Steines auf. Stellenweise treten sie bis an die Oberfläche der Tafel, an anderen Stellen dann ziehen sie den Blick in den Stein hinein. Es ist, als blickte man von einer Lichtung in ein lockendes Dickicht. Was bei anderen Farbedelsteinen als Merkmal niederer Qualität gilt, wird bei Smaragden mitunter positiv bewertet - je schöner der Jardin eines Steins, desto kostbarer ist er einzuschätzen. Weiße Diamanten bilden den würdigen Rahmen für den kostbaren grünen Stein, der mit etwa 6,40 ct Gewicht in einer goldenen Zargenfassung sitzt, während die Diamanten in Platin gefasst sind. Die Ebenen der Diamantfassungen sind zueinander gestaffelt und der ganze Ring bekommt eine geradezu architektonische Wirkung, die an die ersten Hochhäuser und die bahnbrechenden Entwürfe der Moderne erinnert. Der Ring kam aus Hamburg und seine Details und Verarbeitung zeigen, dass er in den Jahren um 1930 entstanden ist. Um die Qualität des Smaragdes und der übrigen Materialien des Ringes unabhängig überprüfen zu lassen, haben wir das Schmuckstück in ein renommiertes Gemmologisches Labor in Idar-Oberstein gegeben. Das dort entstandene Zertifikat wird mit dem Ring mitgeliefert und belegt die natürliche Entstehung des Smaragdes und der Diamanten.
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Der Name des Smaragds stammt vermutlich aus dem lateinischen „Smaragdus“, was wiederum aus dem griechischen „Smaragdos“ übernommen ist. Der Smaragd wurde bereits um 1300 vor Christus erstmalig in Ägypten abgebaut, das für lange Zeit den Smaragdhandel im Mittelmeerraum beherrschte. Erst mit der Eroberung Südamerikas durch die Spanier wurde die Handelsstellung Ägyptens gebrochen, da es auch dort reichhaltige Smaragdvorkommen gab. Der Smaragd gehört zu den wertvollsten Edelsteinen und besitzt schon seit jeher einen sehr hohen Stellenwert in vielen Kulturen. Die alten Ägypter erkannten schon früh die Heilkräfte des Smaragds, besonders aber seine Wirkung für die Augen. Plinius der Ältere schrieb über ihn im Jahr 77 n. Chr.: „Wenn die Augen geschwächt sind, so werden sie durch das Betrachten des Smaragds wieder gestärkt. Des Steines sanftes Grün vertreibt die Mattigkeit“. Nero etwa soll einen Smaragd zur Stärkung seiner Augen als Monokel getragen haben und auch von Kleopatra heißt es, sie solle ihre Schönheit und Jugend durch das Tragen von Smaragden unterstützt haben. Der Smaragd wurde bereits auch in der Bibel erwähnt und galt in der Offenbahrung des Johannes als vierter der zwölf Grundsteine der Jerusalemer Stadtmauer.
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Unser Versprechen
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