Opal o’clock

Antiker Opal mit Diamanten als Armband & Anhänger, Großbritannien um 1910

Die Juweliere Harrop waren bereits eine Instanz in Londons Rosebery Avenue, als Edwin George Harrop das Unternehmen 1894 nach dem Tode seines Vaters übernahm. Bereits wenige Jahre später, im Jahre 1906, gelang ihm eine Erfindung, die ihm einen besonderen Platz in der Schmuck- und Uhrengeschichte bescherte: Ein ganz besonderes Gliederarmband. Durch verborgene Sprungfedern in jedem Glied konnten seine Armbänder einfach auseinandergezogen werden, waren also dehnbar. Seine Erfindung nannte er „Britannic“, und im Jahre 1907 erhielt er das britische Patent Nr. 24396/06. Fortan trugen alle echten Britannic-Armbänder eine Handgravur mit ihrer Bezeichnung und Angaben zum Patent im Inneren. Besonders beliebt wurden sie als Uhrenarmbänder, etwa für frühe Rolex-Uhren. Hans Wilsdorf, Gründer der Rolex AG, schrieb in seinem „Rolex Vademecum“ sogar, der frühe Erfolg der Rolex-Uhren in Großbritannien sei teils diesen Armbändern geschuldet. Noch mindestens bis 1964 wurden Britannic-Armbänder produziert. Dass sie auch im Bereich des hochwertigen Schmucks Verwendung waren, beweist das vorliegende Schmuckstück, ein besonders frühes Britannic-Armband aus der Zeit um 1910, das mit den oben genannten Gravuren versehen ist. Besonders ist sein Mittelstück, ein großer australischer Opal mit reichem Farbspiel in Pink, Grün und Blau, der bei jeder Bewegung intensiv schillert und an Konfetti erinnert. Der Opal mitsamt seiner diamantbesetzten Fassung lässt sich rückseitig abschrauben und wird sodann durch eine zugehörige, ebenfalls mit Diamanten besetzte Öse zum Anhänger. So lässt sich das Schmuckstück je nach Lust und Laune auch an einer Kette tragen. Solche Doppelverwendungen waren damals nicht unüblich, ging man (oder Frau) doch gern sicher, dass sich eine Investition gleich doppelt lohnen würde. Das Schmuckstück ist aus 15-karätigem Gold gearbeitet, einer typisch britischen Legierung, die nur bis 1932 verwendet wurde. Eine oberseitige Schicht aus Platin lässt es jedoch weiß erscheinen, sodass die Diamanten und der Opal zu voller Strahlkraft gelangen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


UNSER VERSPRECHEN

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