Toi et moi

Antiker Ring mit Altschliff Diamant & blauem Saphir, um 1900

Eine der typischsten und schönsten Formen, die Ringe zur Zeit der Jahrhundertwende annehmen konnten, war die des Toi-et-moi-Ringes. Zwei Edelsteine sind dabei an einer oft geschwungenen Schiene präsentiert: Gleichwertig, nebeneinander, doch individuell. Der Name rührt daher, dass die beiden Edelsteine so für die Liebenden stehen sollen, deren Liebe solch ein Ring besiegeln kann. Hier sind ein natürlicher Saphir und ein großer Altschliff-Diamant als Protagonisten gefasst. Der Saphir ist von intensiv blauer Farbe, der je nach Lichteinfall leuchtende Reflexe hervorbringt. Er hat eine leichte Farbzonierung, die ihn als natürlichen Stein ausweist. Der Diamant im Altschliff wiegt etwa 0,59 ct und zeigt eine lebhafte Brillanz. Beide Steine sind werden von zarten Krappen in Krönchenfassungen gehalten, wobei das Edelmetall so abgestimmt ist, dass die Wirkung der Steine optimal hervorgehoben wird: Der Saphir wird von Gelbgold gehalten, der Diamant von Platin. Auch die Ringschultern sind, wie in der Zeit üblich, mit Platin belegt, sodass die kleinen Rosenschliff-Diamanten hierin nur als schimmernde Lichtreflexe erscheinen. Die Schiene ist ganz in hochkarätigem Gelbgold gehalten. Seine hochwertigen Materialien aber auch sein nostalgischer, doch tragbarer Entwurf machen den Ring zu einem Schmuckstück für die Ewigkeit.

Unter allen Edelsteinen wurden insbesondere dem tiefblauen Saphir im Laufe der Jahrhunderte verschiedene mythische Qualitäten zugeschrieben. Im Mittelalter trugen Bischöfe diesen Stein als Ring, denn sie glaubten, er wehre Listen und Falschheit ab, und schütze seinen Träger davor, Neid zu empfinden. In seiner Naturgeschichte der Edelsteine, Della storia naturale della gemme, Neapel 1730, schrieb Giacinto Gimma dann, die Farbe Blau stehe für die Venus sowie das Studium der Himmelskörper und Sterne, und sei im Saphir am reinsten vertreten. Womöglich entwickelte sich aus diesen Assoziationen im 19. Jahrhundert die Bedeutung, die der Saphir in der sog. gemlore, der Sprache der Edelsteine, innehatte. In dieser wurde er mit Wahrheit und liebender Treue assoziiert. So schrieb etwa der Maler Sir Edward Burne Jones, der auch Schmuck entwarf, an seine enge Freundin Frances Graham: „Sapphire is truth, and I am never without it [...] Sapphires I make my totem of!“

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


UNSER VERSPRECHEN

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