Ewiger Blütenkranz

Antikes Paar zarter Eheringe aus Gelbgold, Großbritannien 1930er Jahre

Sich gegenseitig Ringe als Zeichen der Verbundenheit und der Ehe zu schenken, diese Tradition war bereits in der klassischen Antike bekannt. Im alten Rom allerdings trug meist nur die Frau einen solchen Ring – der Mann ging ohne dieses sichtbare Zeichen aus dem Haus. Im Mittelalter dann wanderte das Symbol des Eheringes auch in die christliche Kirche ein. Papst Nikolaus verstand das Schmuckstück im Jahr 855 als Ausdruck der Verbundenheit mit dem Ehepartner aber auch mit Gott: Denn „so wie der Ring kein Anfang und kein Ende hat, so soll die Beziehung und der Bund mit Gott ewig währen.“ Die Form der Ringe wandelte sich oft. Es sind Ringe in Form zweier ineinander gelegter Hände bekannt, mal aus Gold, doch auch aus Eisen. Einfache Bandringe oder reich besetzte Schmuckstücke – je nach finanziellen Möglichkeiten wurde oft auch mit dem Ehering der eigene Stand versucht auszudrücken. Heute ist es zumeist ein schlichtes, zurückhaltendes Band aus Gold, das als Zeichen der Ehe gewählt wird. Die hier vorliegenden Ringe aus hochkarätigem Gold (22 Karat, also 916/000 Gold) sind in Großbritannien in den 1930er Jahren entstanden. Sie zeigen ein endloses Muster aus gravierten Blüten, die sich so wie ein Kranz aus Blumen um den Finger legen. Im Innern der zarten Ringe zeigen britische Punzierungen, dass der eine Ring in Birmingham im Jahr 1936, der andere in London im Jahr 1939 zur Prüfung vorgelegt wurde. Da ihr Entwurf aber so identisch ist, liegt es nahe, dass sie aus dem Sortiment eines Juweliers stammen und dort gemeinsam erworben wurden. Der Juwelier allerdings ließ die Ringe über längere Zeit bei verschiedenen Goldschmieden herstellen. Das Paar ist erstklassig erhalten und eignet sich perfekt für zarte Finger.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.