Moderne Klassik

Antikes Peridot & Perlen Collier in Gold, Großbritannien um 1900

Mit dem Beginn des neuen Jahrhunderts ließ die Mode die Schwere und die Überdekoration der Jahre vor 1900 hinter sich. Schmuck der ersten Jahre des 20. Jahrhunderts atmet einen neuen Beginn, einen Aufbruch und einen Willen zu einer neuen Leichtigkeit, egal, ob er aus Deutschland, Frankreich oder Großbritannien stammt. Das hier vorliegende Collier ist hier keine Ausnahme – und doch birgt es ein Geheimnis, das hinter dem zarten Arrangement aus schimmernden Naturperlen warm glänzendem Gold und sommerlich grün leuchtenden Peridots verborgen liegt. Denn der Peridot stammt von einem Ort, den bis heute nur wenige Menschen betreten haben. Hauptabbaugebiet des Peridots war seit der Antike bis weit in das 20. Jahrhundert die St. Johannes Insel im Roten Meer. Die Insel, auch unter dem Namen Zabargad bekannt, ist unbewohnt und Gegenstand vieler Mythen und Legenden. Der antike Autor Plinius der Ältere kennt sie als „Topazos“, andere Autoren der Antike meinen, auf ihr wohnten wilde Höhlenmenschen, welche ihre Schätze dort gegen alle Fremden verteidigen. Ihr deutscher Name indes stammt wohl von der Legende des Priesterkönigs Johannes, dessen vermeintliches Reich im Mittelalter bekannt war, von dessen genauer Lage indes niemand etwas wusste. Die Bergwerke der Insel wurden bereits in der Antike ausgebeutet, doch im 13. Jahrhundert offen gelassen. Erst zum Beginn des 19. Jahrhunderts begann ein europäisches Konsortium mit dem neuerlichen Abbau der Steine. Zum Ende des Jahrhunderts wurde der Peridot dann in Großbritannien ein wahrer Modestein. Hier nun sind vier Peridots wohl aus dieser Quelle in einem Collier versammelt. In Verbindung mit den heiteren Formen des Garland Style ergeben sie ein Schmuckstück, das leicht und elegant klassische Elemente zu einem modernen Entwurf verbindet.

Das Collier ist aus der typisch britischen Legierung von fünfzehnkarätigem Gold (entspricht einem Feingehalt von 625/000) hergestellt. Diese Legierung begegnet uns bei vielen viktorianischen und edwardianischen Schmuckstücken, wurde jedoch nur bis zum Jahr 1932 verwendet; danach wurde ihr Gebrauch untersagt.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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