Gold der Zarenzeit

Antikes russisches Zigarettenetui aus Gold mit Saphir, um 1910


11.890,00 € *
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Beschreibung
Russland an der Schwelle zum 20. Jahrhundert: Unter dem letzten Zar der Romanov-Dynastie, Nikolaus II. und seiner Gattin Alexandra, erlebt das Land - trotz aller Widrigkeiten - noch einmal eine kulturelle Blüte. In St. Petersburg feiert der sagenhaft reiche Adel in seinen Palästen. Künstler wie Tolstoi, Tschechow und Tchaikovsky schaffen Meisterwerke, die bis heute Inbegriff der russischen Seele sind. Der legendäre Reichtum des russischen Zarenhofs zog natürlich auch meisterhafte Goldschmiede an, die gerade hier, Ende des 19. Anfang des 20. Jahrhunderts Objekte der besten Qualitäten, in nie zuvor gesehener Pracht hervrobringen konnten. Diese Objekte, ob es sich um Vitrinenstücke, Juwelen oder praktische Accessoires handelte, stießen auf beggeistere Gegebliebe. Während uns heute bei dem Gedanken an russische Juwelen sofort der Name Fabergé in den Sinn kommt, war Fabergé in Wirklichkeit nur einer von vielen Goldschmieden und Juwelieren, die den Kreis um den letzten russischen Zaren belieferten. Im Falle des hier vorliegenden, großen Etuis aus massivem Gold handelt es sich um ein Objekt aus Sankt Petersburg. Bis zur Ermordung der Zarenfamilie und dem Untergang des Zarenreiches im Jahr 1917 entstanden in den Werkstätten vieler russischer Juweliere ähnliche goldene Zigarettenetuis, wie die eindrucksvolle Sammlung russischer Etuis in der Literatur belegt. Ganz änliche Golddosen sind bespielsweise abgebildet in Geza von Habsburg: Fabergé. Imperial Craftsman and His World, Hongkong 2000, S. 340f. Die massive goldene Dose begeistert zunächst durch ihr Gewicht von 172 Gramm, das das Objekt zu einem wahren Handschmeichler macht. Ein Saphircabochon ist als Daumenrast gefasst und der rotgoldene Corpus der Dose zeigt feine Kanneluren, die strahlenförmig nach außen breiter werden und an eine Jabobsmuschel erinnern. Innen zeigt das Etui eine matte Feinvergoldung. Die russische Goldmarke für 14-karätiges Gold (56) und die kyrillischen Initialen „И.K“ lassen keinen Zweifel an der Herkuft des Etuis und lassen es uns zwischen 1908 und 1926 datieren. Ein Kleinod das sich heute - auch wenn man nicht raucht - wunderbar dazu eignet, Visitenkarten aufzunehmen und stilvoll mit sich zu führen.
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Unser Versprechen

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