Märchenhaft schön

Antikes Smaragd-, Diamant- & Naturperlen Armband, um 1890

Smaragde, Diamanten und Perlen – das hier vorliegende Armband ist ein frühlingshaft getöntes Schmuckstück, dass durch seine kostbaren Materialien ebenso beeindruckt wie es durch seinen Entwurf gefällt. Das Armband gliedert sich in zwölf Elemente, welche wechselweise mit Diamanten bzw. Smaragden besetzt sind. Die Mitte eines jeden der rechteckigen Glieder besetzt eine Perle. Es wirkt, als gingen von ihr, dem kostbaren und warm weiß schimmernden Zentrum, vier Ranken aus – elegante pflanzliche Formen, welche dann das eigentliche Element bilden. An ihren Enden sitzt je ein spitz zulaufendes Blatt, das dann je einen der Diamanten bzw. Smaragde hält. Die Ranken und Blätter erinnern in ihrer Formgebung an die märchenhaften Formen der Architektur gotischer Kirchen und Schlösser. Es ist dies kein Zufall, denn zur Entstehungszeit des Bandes, dem späten 19. Jahrhundert, war die Welt der Märchen und Sagen als Bestandteil der Kultur weit populärer als heute. Rückgriffe auf die entsprechenden Stoffe finden sich in der Malerei der Zeit ebenso wie in der Buchillustration, der Ausmalung bürgerlicher Villen und selbst der Werbegraphik. Das Armband bedient sich der Formen der Neogotik und schafft so eine romantischen Eindruck, der uns in das Schloss des Dornröschens entführt. Es ist aus hochkarätigem Gold mit einer Front aus Silber gefertigt und sehr gut erhalten.

Die Reise in die Vergangenheit hat bis in unsere Gegenwart ihren Reiz behalten. Immer wieder neu beschäftigen sich Künstler und Gestalter mit den Moden und Formen vergangener Zeiten: Nicht nur die Postmoderne lebte vom Rekurs auf die Antike, auch Picasso liebte die Klassik und der Punk Vivienne Westwoods den Barock. Im 19. Jahrhundert war die Begeisterung für die Vergangenheit sogar noch größer. Die Menschen der Zeit verbanden mit den unterschiedlichen Kunststilen ihrer Vorfahren gang konkrete Eigenschaften. Für die Schlösser des Adels verwendete man den Barock und das Rokoko, um Glanz und Größe auszudrücken. Kirchen entstanden gern im Stile der Gotik, galt doch das Mittelalter als besonders gläubige Epoche – und dem Bürgertum war die Zeit der Renaissance besonders lieb. Diese Epoche der freien Städte mit ihrer Regierung freier Bürger, reicher Händler und Kunstmäzene wie den Fugger in Augsburg oder den Medici in Florenz übte auf die aufstrebende Schicht der Händler und Fabrikanten des 19. Jahrhunderts einen besonderen Reiz aus. Sie erkannten sich selbst und ihren Wunsch nach Teilhabe und Bedeutung im Staate in den Persönlichkeiten der Vergangenheit wieder, ließen sich im Stil der Vergangenheit malen und kauften auch Schmuck im Stil der Renaissance.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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