Am 12. Mai 1937

Britisches Erinnerungs-Armband zur Krönung George VI., entstanden wohl 1937

Als Prinz Albert, Herzog von York, am 11. Dezember 1936 erfuhr, dass sein Bruder Eduard VIII. auf den Thron Großbritanniens verzichten würde und er zu seinem Nachfolger ausersehen sei, stöhnte er: „Das ist ja entsetzlich. Ich habe mir die Krone nie gewünscht, ich bin völlig unvorbereitet.“ Nun musste alles ganz schnell gehen. Die Krönungsfeierlichkeiten wollten vorbereitet, Bälle und Empfänge organisiert werden. Besucher aus aller Welt strömten nach London, um dem Spektakel beizuwohnen. Die britische Wirtschaft überbot sich damit, Andenken und Souvenirs zum Anlass herzustellen. Erinnerungsteller, Fotografien und auch Schmuck sollte an dieses einmalige Ereignis erinnern, das am 12. Mai 1937 schließlich vor den Augen der Welt in der Westminster Abbey stattfand. An ein zartes Armband aus länglichen Gliedern sind sechs Anhänger gesetzt, wie das Armband selbst aus Gold gefertigt und mit farbigem Email verziert. Wir sehen die Imperial State Crown, jene Krönungskrone, welche der Monarch nach der Krönung und auch im Parlament trägt. Das hier dargestellt und heute noch von Elisabeth II. getragene Exemplar wurde damals für George VI. neu angefertigt. Daneben sehen wir einen Yeomen of the Guard, einen der königlichen zeremoniellen Leibwächter, daneben die goldene Krönungskutsche, eine Urkunde, welche die Titel Georges VI. aufführt, und zuletzt den Krönungsstuhl mit dem berühmten schottischen Stone of Scone. Etwas überraschend ist der Anhänger zwischen Krönungsstuhl und Urkunde. Es handelt sich um eine Miniaturversion des Norwegischen St-Olaf-Ordens mit dem Wahlspruch „Ret og Sandhed“, „Recht und Wahrheit. Möglicherweise war George VI. Mitglied dieses hohen Norwegischen Ordens. Oder vielleicht hat das Armband einst einer Norwegerin gehört, die es zur Gelegenheit der Krönung in London erwarb und so ihren eigenen Bezug zur Monarchie auch ihres Landes ausdrücken wollte?

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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