In blauen Sphären

Antiker Platin-Ring mit Burma-Saphir (no heat) und-Diamanten, Art Déco um 1935

Ein kleines Juwel ist der hier vorliegende Platinring der Jahre um 1935. In seiner Mitte leuchtet ein natürlicher Saphir von 15,48 Karat in einem betörenden Farbton: Sein dunkles Blau erinnert an den Blick in einen klaren Nachthimmel. Die Qualität des natürlichen Saphirs zeigt sich ungebrannt und mit natürlichen Wachtumsrissen, die mit aushärtendem Öl gefüllt sind. Bei einer Untersuchung in einem renommierten Londoner Labor wurde Burma als Herkunftsland festgestellt Saphire mit über zehn Karat wie dieser sind absolute Glücksfunde und Garanten für gute Wertbeständigkeit – denn Saphire, die von Natur aus schön und nicht farbverbessert oder erhitzt sind und zudem noch ein kapitales Gewicht haben, werden kaum noch im Handel angeboten. Unser Exemplar zeigt sich als runder Cabochon. Der dunkelblaue Stein wird von hochkarätigem Platin gehalten und von sechs Diamanten im Baguetteschliff flankiert, die mit schöner Farbe und Reinheit überzeugen. Der Ring, der in Großbritannien entstanden ist, lässt die Gedanken schweifen und erinnert an die sagenumwobenen Schätze der indischen Maharadschas und an die Märchen aus Tausendundeiner Nacht.

Der Saphir ist ein wahrhaft königlicher Stein. Noch häufiger als der Rubin schmückt er die Kronen in den Monarchien Europas: Die englische Staatskrone funkelt im Licht von 18 wunderschönen Steinen, ebenso viele weist die des Böhmenkönigs Wenzelslaus auf. Und doch teilt er mit dem Rubin viele Eigenschaften, denn für den Mineralogen gehören beide Steine zur Gruppe der Korunde. Die berühmtesten Saphire der Welt stammen aus Kaschmir, wo heute indes nur noch wenige Saphire gefördert werden. Kaschmir-Saphire zeigen ein kraftvolles Kornblumenblau und haben einen sog. „schläfrigen“, leicht milchigen Charakter. Saphire anderer Fundstätten zeigen abweichende Blautöne: Saphire aus Sri Lanka etwa leuchten in einem eher helleren, himmelblauen Ton. Nicht vergessen allerdings sollte man, dass Saphire nicht nur blau sein können! Denn wie der Rubin gehört der Saphir zur Gruppe der Korunde. Da nun in der Mineralogie alle Korunde mit Ausnahme des roten Rubins als Saphir bezeichnet werden, begegnen neben den blauen Varietäten auch gelbe, grüne und orange Saphire. Diese Steine, so sie eine herausragende Qualität in Farbe und Einschlussfreiheit haben, erzielen ebenfalls hohe Preise im Handel. Besonders begehrt ist dabei die rosa- bis orangefarbene Variante des Saphirs: Diese Steine stammen ausschließlich aus Sir Lanka und sind unter dem Namen Padparadscha bekannt. Heute werden oftmals aber auch Steine aus anderen Regionen durch technische Behandlung in ihrer Farbe verändert und dann ebenso als Padparadscha verkauft. Im Volksglauben gilt der Saphir als Stein der Wahrheit, der Treue, der Klugheit und der Vernunft. Dem entsprechend trug der Doge von Venedig einen solchen milden, blauen Stein als Zeichen seiner Treue und Vermählung mit dem Meere, in Gold gefasst. Und auch Königin Elisabeth I. von England glaubte daran, dass ihr Saphir sie gegen Verleumdung und List schützen könne.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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