Himmelblau

Aus unserer Werkstatt: Feiner Platin Ring mit Diamanten & Edelzirkon

Der Zirkon ist ein in Deutschland kaum bekannter, kostbarer und natürlicher Edelstein, der vor allem in Kambodscha gefunden wird. Nichts hat er mit dem preiswerten Diamantersatz „Zirkonia“ gemein, der im Labor entsteht und im Grunde wertlos ist. Echte Zirkone sind seltene Edelsteine, die in vielen schönen Farben vorkommen können, wobei besonders die blauen Exemplare aufgrund ihres ungewöhnlich strahlenden Blautones gesuchte Preziosen sind. Diese mittelblauen Zirkone nennt man „Starlit“ und sie entstehen, indem natürliche Rohzirkone – die zunächst beinahe aussehen wie simple Kohle – bei Temperaturen um die 800 Grad Celsius für zwei bis zweieinhalb Stunden gebrannt werden. Dieser Vorgang ist eine Wissenschaft für sich, denn die Edelsteine werden in Ton gepackt und dann vorsichtig in glühender Kohle erhitzt. Mit etwas Glück entsteht dabei das unverwechselbare Blau, das zu den begehrtesten Farben im Spektrum der Zirkone zählt und am höchsten bewertet wird. Der hier vorliegende Ring aus unserer Werkstatt ist aus der Idee heraus entstanden, diesen besonders in den 1920er Jahren modern gewordenen Edelstein von der anderen Seite der Erde vorzustellen. Der Ring aus Platin fasst einen großen Edelzirkon in seiner Mitte und hält den Stein in acht sicheren Krappen. Getreppte Schultern sind eine Reminiszenz an die Zeit des Art Déco, als der Zirkon besonders geschätzt wurde. Hier sind insgesamt sechs kleinere Diamanten im Brillantschliff eingelassen. Das seltene Blau des Edelsteines ergibt so mit dem Schimmern der Diamanten und dem hellen Glanz des Platins eine harmonische Komposition. Ein kostbares Juwel aus unserer Werkstatt, das auch wunderbar als Verlobungsring eignet!

Schon im Altertum war der Zirkon als Edelstein bekannt und wurde an einigen der weltweit ältesten archäologischen Ausgrabungsstätten gefunden. Unter seinem alten Namen „Hyazinth“ findet der Zirkon mehrfach in der Bibel Erwähnung, zuerst als einer der „feurigen Steine“ (Hesekiel 28, 13-16), die Moses überreicht und in den Brustschild Aarons eingesetzt werden (2. Mose 28, 15-30), und dann als einer der zwölf Edelsteine, die die Grundsteine der Stadtmauer des Himmlischen Jerusalem schmücken werden (Offenbarung 21, 19-20). Andreas, Bischof von Caesarea, war Ende des 10. Jh. einer der ersten Kirchenschriftsteller, die die zwölf Edelsteine des Himmlischen Jerusalem mit den Aposteln in Verbindung brachten: Den Hyazinth (Zirkon) wies er dem Apostel Simon zu.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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