Wuthering Hights

Außergewöhnlicher Diamant-Ring in Gold & Silber, Großbritannien um 1830

Der hier vorliegende Ring ist in den Jahren um 1830 entstanden und entführt uns mit seinem funkelnden Diamantbesatz in die empfindsame Epoche des Biedermeier. Es handelt sich um einen englischen Ring aus eben jenen Jahren in denen die Brontë- Schwestern ihre so prägenden Romane schrieben. In dem von Verfeinerung geprägtem Jahrhundert erfreute sich Schmuck mit Diamanten bisher nie gesehener Popularität. Ringe wurden in verschiedenster Form und oftmals in großer Zahl getragen und waren immer mit Bedeutung aufgeladen. So entwickelt sich in dieser Zeit die „Sprache der Edelsteine“, die den unterschiedlichen Materialien einen tieferen Sinn zuweist. So steht der Diamant als der Sage nach unzerstörbarer Edelstein für die unzerstörbare Liebe zwischen zwei Menschen. Als besonders schönes Beispiel für einen Diamantring dieser Jahre zeigt sich der hier vorliegende Ring. In seiner Mitte sehen wir einen großen, kissenförmigen Halbkaräter, der von kleineren Diamanten wie von Blütenblättern umgeben wird. Die kleineren Edelsteine sind in herrlichen historischen Rosenschliffen geformt, der zu den ältesten Diamantschliffen gehört. Die Spiegelfassungen wurden aus Silber geschmiedet, um den weißen Glanz der Diamanten optimal zu unterstreichen und nicht durch das Gelb der zarten Ringschiene zu tönen, die aus graviertem Gelbgld gearbeitet ist. Der Ring ist bis heute sehr schön erhalten und ein seltenes Beispiel für ein originales Schmuckstück des frühen 19. Jahrhunderts, das sich bis heute besonders als Liebesgeschenk eignet.

Der Granat in seinen zahlreichen Varietäten war einer der beliebtesten Schmucksteine des 18. Jahrhunderts. Man liebte die intensive Farbigkeit dieser Steine, die so ganz zur Mode des Rokoko passte! Heute assoziieren wir mit Granatschmuck hauptsächlich die typischen Sterne und Blüten des Historismus, dunkel glühend aufgefasst mit zahllosen tiefroten Granatrosen. Tatsächlich aber leuchtet der Granat je nach Fundstätte auch in einem hellem Rot-Orange, in einem eleganten Violett oder gar in einem schönen Grün! Zur Geschichte des Granatschmucks im 18. Jahrhundert vgl. Ginny Redington Dawas/Olivia Collings: Georgian Jewelry 1714-1830, Woodbridge 2007, S. 40-41.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen!

Noch keine Artikel angesehen