Variationen in Weiß

Außergewöhnlicher vintage Weißgold-Ring mit Perle & Brillanten, um 1960

Japanische Perlen sind ein „must have“ beinahe jeder Dame, seitdem es Kokichi Mikimoto zu Anfang des 20. Jahrhunderts gelungen ist, Zuchtperlen in nie erreichter Qualität hervorzubringen. Egal ob als Collier, Armband oder Ohrringe getragen, Perlen sind Allzeitklassiker, die immer elegant und edel wirken ohne übertrieben zu sein. Der hier vorliegende, außergewöhnliche Ring entstammt den Jahren um 1960. Eine feine Salzwasserperle, von einer Auster hervorgebracht, ist von zwei feinen Brillanten im Altschliff begleitet, die hier offenbar in Zweitverwendung eingesetzt sind, d.h. selbst älter als der eigentliche Ring sind. Die Edelsteine flankieren den Meeresschatz, ihr vielfältiges Funkeln spiegelt sich im sanften Lüster der großen Perle wieder. Oben und unten von diesen drei Schätzen erhebt sich je ein geschwungenes Element, das Perle und Diamanten korbartig schützt. Hier sind nochmals zwölf Diamanten verschiedener alter Schliffe eingesetzt Die schlichte Schiene ist wie der Rest des handgeschmiedeten Ringes aus Weißgold gefertig. Der elegant ausgestattete Ring lebt ganz von der natürlichen Schönheit seiner edlen Materialien. Er kombiniert die Schätze des Meeres mit jenen aus der Tiefe der Erde in einem dynamischen Entwurf der frühen 1960er Jahre, der auch heute noch uneingeschränkt zu tragen ist.

Dem Japaner Kokichi Mikimoto (御木本 幸吉, * 10. März 1858, † 21. September 1954) war es in den frühen 1920er Jahren – als erstem Menschen überhaupt – gelungen, vollrunde Zuchtperlen zu produzieren und zu vermarkten. Mikimoto war Sohn eines Nudelrestaurant-Besitzers und verließ die Schule bereits mit 13 Jahren, um das Einkommen seiner Familie als Gemüseverkäufer aufzubessern. Die Beobachtung der Perlentaucherinnen von Ise weckte Mikimotos Faszination für Perlen. Im Jahr 1888 erhielt er ein Darlehen, um zusammen mit seiner Frau Ume seine erste Perlenzuchtfarm zu eröffnen. Am 11. Juli 1893 – nach vielen Rückschlägen und einem Beinahe-Bankrott – war die erste Zuchtperle vorzuweisen. Mikimoto brauchte jedoch noch weitere zwölf Jahre, um vollkommen runde Zuchtperlen zu züchten, die von den kostbaren Naturperlen nun nicht mehr zu unterscheiden waren. Im Jahr 1899 schließlich eröffnete Mikimoto sein erstes Perlengeschäft auf der Ginza in Tokio und von diesem Zeitpunkt an expandierte sein Geschäft auch international und gelangte zu Weltruhm, da bei Mikimoto nur die besten 3 % aller gezüchteten Perlen zu Schmuckstücken verarbeitet wurden.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen