White Innocence

Bezaubernder Blüten-Ring mit Brillanten in Platin, Großbritannien um 1955

Weißer Schmuck passt zu jeder Jahreszeit. Im Sommer ist er leicht und elegant, im Winter erinnert er an Schnee und Eis, im Frühling leuchtet er uns wie Maiglöckchen oder die ersten Tulpen entgegen und im Herbst leuchtet er sanft vor dem warmen Rot der Blätter. Der hier vorliegende Ring, der in London zu uns fand, hat sich ganz dem Thema Weiß verschrieben. Neun Diamanten im Brillantschliff und einem Gesamtgewicht von mehr als einem Karat bilden eine niedliche Blüte, eine Margerite vielleicht, die am Finger die Erinnerung an den Frühling und die junge Liebe wachhält. Gefasst sind die Diamanten in kühl funkelndem Platin, das das Feuer der Diamanten wunderbar unterstützt und das weiße Licht der Steine noch befeuert. Zwei Diamantbaguettes an den Ringschultern vervollständigen das niedliche Schmuckstück aus den 1950er Jahren. Durch seine klassische Form und seine elegante, kühle Farbigkeit lässt sich der Ring zu vielen anderen Schmuckstücken kombinieren und sieht auf vielen Hauttypen gut aus. Es ist ein schönes Stück, unkompliziert zu tragen, dessen Anblick uns große Freude bereitet hat.

Schmuck in elegantem, kühlen und edlen Weiß - das war der Traum der Schmuckgestalter seit dem späten 19. Jahrhundert. Doch die technischen Möglichkeiten setzten diesem Traum noch einige Zeit einen Riegel vor. Diamanten waren zwar verfügbar, doch die heikle Stelle war die Frage nach dem richtigen Metall. Zunächst war nur Silber verfügbar, um daraus weißen Schmuck zu gestalten, doch läuft das Metall an und kann Verfärbungen auf Haut und Kleidern hinterlassen. Seit den Jahren um 1900 wurde dann immer häufiger Platin verwendet, doch war dessen Bearbeitung schwierig und das Metall noch viel teuerer als Gold, sodass es hier meist bei Auflagen aus Platin auf der Schauseite der Stücke blieb. Erst als im Jahre 1912 in Pforzheim die massentaugliche Herstellung von Weißgold geglückt war, durch eine kluge Legierung von Gold mit anderen Metallen, war der Weg frei für rundum weißen Schmuck. Es sollte nun jedoch noch bis zur Zeit nach dem 1. Weltkrieg dauern, bis sich das neue Metall richtig durchsetzte: Mit der Mode des Art Déco jedoch gab es hier kein Halten mehr.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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