Edwardian Caleidoscope

Britischer „5-Stone Ring” mit Opalen in Gold, um 1910

Kaum ein Ringtypus ist so charakteristisch für die späte viktorianische und frühe edwardianische Zeit wie der typisch britische „5-Stone Ring”. Wie sein Name verrät, präsentiert solch ein Ring jeweils fünf gleiche oder abwechselnde Edelsteine in einer Reihe. Die Steine sind dabei dicht an dicht auf das schmale Band gesetzt und mit zurückhaltenden Fassungen versehen, so dass es scheint, als schwebten sie auf dem Finger. Der vorliegende Ring, der aus London zu uns fand, folgt diesem populären britischen Typus der Jahrhundertwende und präsentiert fünf schimmernde Opale. Die qualitätvollen australischen Edelsteine haben eine bläuliche Grundfarbe und zeigen schimmernde Farbreflexe, die sich wie bei einem Kaleidoskop bei jeder Bewegung verändern. Der Ring ist aus hochkarätigem Gold gefertigt worden und in den ersten Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden. Er ist sehr schön erhalten und bezaubert mit seinen schönen Opalen, deren Lichtreflexe bei jeder Bewegung aufflackern.

Australien ist berühmt für die schönsten Opale der Welt. Doch wussten Sie, dass es Schmuckstücke mit australischen Edelopale noch gar nicht so lange gibt? Der erste Europäer, der Opale in Australien entdeckte, war der deutsche Geologe Johannes Menge. Er fand 1841 nördlich von Adelaide Opale – doch wurde diesen Funden wenig Aufmerksamkeit gewidmet, da es sich hierbei noch nicht um kostbare Edelopale in Schmuckqualität handelte. Schriftlich belegt sind die ersten Edelopalfunde erst im Jahr 1872. Der kommerzielle Abbau begann dann in den 1890er Jahren in Queensland. 1900 schließlich entdeckte man in Lightning Ridge, 1915 in Coober Pedy und 1930 in Andamooka weitere Opalfelder. Besonders die Steine aus Lightning Ridge genießen einen beinahe legendären Ruf. In ihnen sind die sog. „flashfire“-Effekte zu finden. So nennt man die Eigenschaft mancher Opale, blitzartige Farbreflexe zu senden und bei jedem neuen Lichteinfall neue, begeisternde Farbbilder hervorzubringen. Vor der Entdeckung von Edelopalen in Australien waren die Opalgruben im ungarischen Dubník die einzige europäische Mine für Edelopale. Durch die Entdeckung der australischen Opalvorkommen konnten die Dubniker Gruben, die seit dem 15. Jahrhundert vor allem kleine Steine hervorbrachten, auf dem Markt nicht mithalten und wurden 1922 stillgelegt. Bedeutende Fund- und Schmuckstücke mit ungarischen Opalen sind heute im Naturhistorischen Museum Wien sowie im ungarischen Nationalmuseum Budapest zu besichtigen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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