Eine Eidechse in kostbarem Kleid

Fabelhafte Brosche aus Saphir, Diamanten, Gold & Silber, Frankreich um 1890

Das ausgehende 19. Jahrhundert liebte die Verbindung von Kunst und Natur. Beinahe alle großen naturwissenschaftlichen Sammlungen mit seltenen Tieren, Insekten oder Kuriositäten des Erdkreises stammen aus dieser Epoche der Vermessung der Welt. U, und gerade Broschen in Form von Insekten, Reptilien und floralen Motiven waren der letzte Schrei in den Metropolen dieser Jahre. Eine gelungene Symbiose aus Goldschmiedekunst, dem Interesse an kostbaren Steinen und einer Naturbegeisterung geht die vorliegende Brosche in Form eines Salamanders ein. Wie das edelsteinbesetzte Haustier des Protagonisten in Joris-Karl Huysmans Roman "Gegen den Strich", dem großen literarischen Werk des Fin de Siècle, tritt und das kleine Reptil entgegen. Aus hochkarätigem Gold gearbeitet, zeigt die Echse auf dem Rücken einen kühl leuchtenden, kostbaren Besatz funkelnden Diamanterosen während das Haupt ein blauer Saphir schmückt. Kleine Augen aus Rubinen lassen es fröhlich in die Welt blicken. Die Eidechse schlänget sich auf einer besonderen Broschierung, die uns heute besonders vertraut ist im 19. Jahrhundert jedoch eine Neuerung darstellte: Die Sicherheitsnadel. Dieses hilfreiche Accessoire ist eine Erfindung des amerikanischen Tüftlers Walter Hunt, der sie 1849 zum Patent anmeldete. Schnell trat sie daraufhin ihren Siegeszug um die Welt an, sodass sie in Frankreich bis heute (nicht ganz korrekt) „Épingle anglaise“ genannt wird. Die die Punzierung lässt uns das Tierchen auf seinem ungewöhnlichen Unterbau sicher nach Frankreich ins ausgehende 19. Jahrhundert datieren. Ein kostbarer Schmuckstück aus Meisterhand, inspiriert von den kleinen Wundern der Natur.

Die Jahre um 1890 brachten eine neue Mode in den Bereich des Schmucks: Stets auf der Suche nach neuen Formen und Themen, entdeckten die Goldschmiede und Juweliere besonders in Frankreich und England die große Welt der Insekten für sich. Insektenanhänger und -broschen waren le dernier cri, der letzte Schrei in den Metropolen Europas, und zahllose Schmetterlinge, Bienen und Libellen setzten sich auf die Krägen und Dekolletees der Damen. Reich besetzt mit Edelsteinen und selten einfarbig, meist in bunter Fülle aus Diamanten, Rubinen, Türkisen, Smaragden und Saphiren, blieben diese Broschen bis in die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts beliebt.

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