zzzz.... Schau mir in die Augen

Fabelhafte Schlangen-Brosche des Biedermeier mit Diamanten & Smaragden, um 1845

Die vorliegende Brosche in Form einer gewundenen Schlange ist ein exzellentes Beispiel für den Schmuck des späten Biedermeier. In den 1840er Jahren, kurz nach Schaffung des Deutscher Zollvereins, war die Mittelschicht zu neuem Wohlstand gekommen. Edelmetalle waren nach spektakulären Goldfunden in Kalifornien und und in der englischen Kolonie Australien viel besser verfügbar als noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Dies führte zu einer Blüte von edlen Schmuckstücken, die den neuen Reichtum noch heute belegen. Die Schlange, die der Entwerfer unseres Schmuckstücks präsentiert, gehörte in der Mitte des 19. Jahrhunderts zu den beliebtesten Schmuckmotiven in Europa. Schlangen hatten zwar bereits seit der Antike für Ringe und Armbänder Pate gestanden und sie blieben das gesamte 19. Jahrhundert in Mode, doch erreichte ihre Popularität in den 1840er Jahren ihren Höhepunkt. Auch der Verlobungsring, den Prinz Albert Queen Victoria schenkte, hatte die Form einer Schlange. Der Reiz des Schlangenmotivs lag dabei in seiner vielfältigen mythologischen Konnotation. Die Schlange symbolisierte Weisheit und geheimnisvolle Schönheit, darüber hinaus lag ihre Faszination aber auch im Reiz des Gefährlichen und nicht zu letzt galt das Tier als Zeichen niemals endender Freundschaft. Das dekorativ in sich selbst verwundene Reptil in Form einer liegenden Acht oder eines mathematischen Unedlichkeitszeichens ist aus 14-karätigem Gold geschmiedet. Der Schlangenkörper ist vollständig mit kostbaren Edelsteinen ausgefasst. In dekorativem Wechsel verleihen Altschliffdiamanten und Smaragde demTier ein grün-weißen Streifenmuster. Mit zwei Rubin-Cabnochons blickt uns die Schlange aus feuerroten Augen entgegen. In früherer Zeit wurde die Brosche rhodiniert, so dass sie nun ein gleichmäßig helles Aussehen hat. Formschön und ein wenig geheimnisvoll, ist die Brosche ein wunderschönes Beispiel für ein uraltes Motiv, das bis heute nichts von seiner Ausstrahlung verloren hat. Vergleichbare Schlangen­schmuckstücke finden sich auch in David Bennet und Daniela Mascetti: Understanding Jewellery, auf Seite 114–117, S. 122, S. 128–130.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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