Im Rosenhag

Bewegliche Rosen-Brosche aus Gold mit Diamanten, Piaget, 1950er Jahre

Das traditionsreiche Uhren- und Schmuckhaus Piaget aus Genf in der Schweiz hat sich seit Generationen dem Thema der Rose verschrieben. Zu nahezu jeder Saison entstehen neue Entwürfe kostbar in Gold und Platin, Diamant und Edelstein ausgeführter Rosen, als Anhänger oder Ring, Ohrhänger oder Brosche. Alle diese Stücke, ob aus diesem Jahr oder schon mehrere Jahrzehnte alt, zeichnet dabei die höchste Qualität der Gestaltung aus und ihre liebevolle, ganz der Königin der Blumen gewidmete Ausführung. Seit dem Jahr 1982 existiert sogar eine preisgekrönte Rosenzüchtung, welche den Namen des derzeitigen Leiters der Maison trägt, die Yves Piaget Rose. Jedes Jahr, am Jahrestag der Taufe dieser Rose, feiert Piaget in Frankreich seitdem ein großes Fest mit einer grandiosen Ausstellung der schönsten Sorten dieser betörenden Blume. Hier nun liegt eine Brosche vor, welche für Piaget in den 1950er Jahren in Frankreich gefertigt wurde. Wir sehen eine große, aus schimmerndem Gold gefertigte Rose, deren Blüte aus fünf Blättern besteht. Im Inneren der Blätter leuchten uns aus Diamanten gestaltete Staubgefäße entgegen. Drei geriffelte Blätter besetzen den Stiel der Blume. Der besondere Clou dieses Schmuckstückes ist, dass jedes der aus Goldgeflecht gewobenen Blätter beweglich gelagert ist. So lässt sich die Blüte öffnen und schließen und das Objekt spielt ein bezauberndes Spiel des Zeigens und Verbergens. Die Brosche ist durch die Raffinesse ihrer Ausführung nicht nur ein Schmuckstück, sondern geradezu ein kinetisches Kunstwerk. Alexander Calder und George Rickey etwa schufen mit ihren Skulpturen und Mobiles Kunstwerke, die ihre Wirkung erst durch die Bewegung ihrer Teile im Raum erlangen. Mit der hier vorliegenden Brosche sehen wir, wie die Maison Piaget zur gleichen Zeit, in den 1950er Jahren, im Medium des Schmucks dieselben Ideale verfolgte. Im Ergebnis gelang es so, dem Lieblingsthema des Hauses, der Rose, so eine noch größere Wirkung und Schönheit, einen noch größeren Zauber zu verleihen.

„En tremblant“ ist Französisch und bedeutet „zitternd“. Dieser Terminus bezeichnet eine besondere Form der Schmucktechnik, bei der einzelne Teile eines größeren Schmuckstückes, meist Blüten oder Blätter einer Brosche auf kleinen Federn gelagert werden. In sich bewegliche Schmuckstücke gibt es seit der Antike, und bis heute werden Ohrringe etwa in einzelne Abschnitte gegliedert, welche durch Ösen beweglich miteinander verbunden werden und so bei jeder Bewegung ihrer Trägerin leicht schwingen. Die Technik des en tremblant wurde erst zum Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelt. Diese Schmuckstücke hingegen schwingen nicht, sondern vibrieren, zittern leicht und kontinuierlich durch ihre gefederte Lagerung - das Ergebnis ist ein noch schöneres Spiel mit dem Licht, ein wahres Funkeln der Edelsteine und kostbaren Metalle.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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