Auf Bewegung bedacht

Charmante Rosen-Brosche mit Diamanten, Piaget 1960er Jahre

Glanz und Lebendigkeit entfalten auch die schönsten Schmuckstücke erst in der Bewegung. Das Licht beginnt in den Edelsteinen zu tanzen, die Oberflächen des Goldes sprühen Funken. Immer wieder begegnen daher in der Geschichte des Schmucks Entwürfe, welche die Bewegung des Schmuckstückes durch raffinierte Kniffe noch verstärken. Im 19 Jahrhundert etwa die Erfindung des „en tremblant“, bei dem Sterne aus Diamanten auf kleinen Spiralfedern gelagert werden um zu zittern und zu strahlen. Und auch die hier vorliegende Brosche nutzt diesen Effekt. Die große Rose aus hochkarätigem Gold trägt funkelnde Staubgefäße aus Diamant. Jeder dieser funkelnden Steine ist beweglich auf einem kurzen Stiel gelagert: Leicht schwingen sie hin und her und glitzern so im Licht. Doch nicht nur das! Auch die Blätter der Rose aus filigranem Goldgeflecht lassen sich bewegen! Je nach Lust und momentaner Laune lässt sich die Rose so in voller Blüte oder als verheißungsvolle Knospe tragen. Die Brosche ist durch die Raffinesse ihrer Ausführung nicht nur ein Schmuckstück, sondern geradezu ein kinetisches Kunstwerk. Alexander Calder und George Rickey etwa schufen mit ihren Skulpturen und Mobiles Kunstwerke, die ihre Wirkung erst durch die Bewegung ihrer Teile im Raum erlangen. Die Brosche ist ausweislich ihrer Punzen in Paris entstanden, für das Schweizer Juweliershaus Piaget, welches Broschen wie diese in den 1960er Jahren in großer Zahl verkaufte. Überhaupt ist die Rose so etwas wie das Lieblingsthema der Maison. Zu nahezu jeder Saison entstehen neue Entwürfe kostbar in Gold und Platin, Diamant und Edelstein ausgeführter Rosen, als Anhänger oder Ring, Ohrhänger oder Brosche. Alle diese Stücke, ob aus diesem Jahr oder schon mehrere Jahrzehnte alt, zeichnet dabei die höchste Qualität der Gestaltung aus und ihre liebevolle, ganz der Königin der Blumen gewidmete Ausführung.

„En tremblant“ ist Französisch und bedeutet „zitternd“. Dieser Terminus bezeichnet eine besondere Form der Schmucktechnik, bei der einzelne Teile eines größeren Schmuckstückes, meist Blüten oder Blätter einer Brosche auf kleinen Federn gelagert werden. In sich bewegliche Schmuckstücke gibt es seit der Antike, und bis heute werden Ohrringe etwa in einzelne Abschnitte gegliedert, welche durch Ösen beweglich miteinander verbunden werden und so bei jeder Bewegung ihrer Trägerin leicht schwingen. Die Technik des en tremblant wurde erst zum Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelt. Diese Schmuckstücke hingegen schwingen nicht, sondern vibrieren, zittern leicht und kontinuierlich durch ihre gefederte Lagerung - das Ergebnis ist ein noch schöneres Spiel mit dem Licht, ein wahres Funkeln der Edelsteine und kostbaren Metalle.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen!

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