Goldenes Gärtchen

Detailreicher „Gemüse“-Anhänger mit Diamanten & Perlen in Gold, 1930er Jahre

Der Typus des „Gemüse”-Schmucks kam in der Zeit des Art Déco in Deutschland auf und entwickelte sich wohl aus Entwürfen des Jugendstil süddeutscher und österreichischer Prägung wie jenen Josef Hoffmanns für die Wiener Werkstätten, die oftmals mit goldenen und silbernen Blättern und Rankenwerk aufwarteten. Seinen Namen erhielt diese Art des Schmucks dann auch aufgrund dieses vegetabilen Dekors, aus dessen Blattwerk Perlen und Edelsteine wie reife Früchte hervorschauen. Diese Motivik zeichnet auch den vorliegenden Anhänger aus, den wir hier in Berlin entdeckt haben. Aus expressiven Blättern sprießen kostbare Blüten aus Diamanten und rosigen Perlen hervor. Dieses zentrale Motiv, aber auch dessen Umrandung beeindrucken durch ihre aufwendige Verarbeitung: Die kleinen Kugeln, welche das Muster der Oberfläche bilden, sind jede für sich und einzeln von Hand auf dem Schmuckstück aufgebracht worden. Diese Technik der Granulation, ein im Ursprung antikes Verfahren, erfordert größtes Geschick auf Seiten des Goldschmiedes, um die kleinen Kugeln aus Gold nicht zum Schmelzen zu bringen. Als Lohn für die große Mühe aber erhält das Schmuckstück eine besonders faszinierende Oberflächengestalt. Meist finden sich solche „Gemüse“-Schmuckstücke in Form von Ringen; seltener sind Broschen und Anhänger wie das vorliegende, handgearbeitete Stück, das wir aufgrund der Diamantschliffe und der Verwendung von Zuchtperlen nicht früher datieren als in die Mitte der 1930er Jahre. Den im Detail so feinen, doch im Format recht präsenten Anhänger haben wir um eine feine Goldkette ergänzt.

Der große Ring beeindruckt durch seine aufwendige Verarbeitung. Denn die vielen kleinen Kugeln, welche das Muster der Oberfläche bilden, sind jede für sich und einzeln von Hand auf dem Ring aufgebracht worden. Diese Technik der Granulation, ein im Ursprung antikes Verfahren, erfordert größtes Geschick auf Seiten des Goldschmiedes, um die kleinen Kugeln aus Gold nicht zum Schmelzen zu bringen. Als Lohn für die große Mühe aber erhält das Schmuckstück eine besonders faszinierende Oberflächengestalt, da die Kugeln in geometrischem Muster ein einmaliges Spiel von Glanz und Schatten sowie scheinbarer Weichheit und Festigkeit des Goldes entstehen lassen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


UNSER VERSPRECHEN

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