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Doppelreihiges Schaumgold-Collier des Biedermeier, um 1840


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Doppelreihiges Schaumgold-Collier des Biedermeier, um 1840
Doppelreihiges Schaumgold-Collier des Biedermeier, um 1840
Beschreibung
Prachtvolle, plastische Schmuckstücke aus Gold eroberten um 1840 die Herzen der Damenwelt. Von den kleinteiligen Cannetille-Schmuckstücken aus Goldfiligran, die man ab 1820 getragen hatte, entwickelte sich die Mode hin zu voluminösen doch stets noch detailverliebten Treibarbeiten, die ihre Inspiration oft in der Welt der Natur, der Blätter und Ranken fanden. Die Nöte der napoleonischen Kriege waren ausgestanden – gekommen war mit der frühen Industrialisierung auch die Zeit des bürgerlichen Wohlstands. Kostbarer Schmuck wurde nicht mehr nur am Hofe getragen. Motive fanden biedermeierliche Schmuckstücke besonders in der Pflanzenwelt und der Epoche des Barock, und entsprechend des Zeitgeschmacks wurden sie zu voluminösen Kreationen geformt. Auch das vorliegende Collier der Jahre um 1840 zeigt diese charakteristische Formensprache. Es besteht aus zwei Reihen dekorativ geprägter Glieder, die von einer großen Zierschließe zusammengehalten werde. Eine kleine Blüte aus Granaten setzt hier einen farbigen Akzent. Besonders die Verarbeitung macht das Collier zu einem typischen Kind seiner Zeit, denn der Halsschmuck ist in detaillierter Schaumgoldtechnik gefertigt. Bei dieser Technik wird Gold zu dünnen Blechen gewalzt, getrieben oder in Formen gepresst und häufig mit Harz gefüllt, um dem Gebilde Stabilität zu verleihen. Colliers wie dieses gehörten zu den besonders populären Schmuckstücken des Biedermeier. Als typisches und ausgesprochen schönes Exemplar verkörpert das Collier das Formgefühl der Mitte des 19. Jahrhunderts.
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Das Biedermeier, die Epoche nach dem Wiener Kongress, mit der starken Konzentration auf das Familiäre, das Häusliche, hat eine große Vielfalt an Schmuckentwürfen hervorgebracht. Gerade Schmuckstücke aus sog. Schaumgold waren dabei beliebte Geschenke und Unterpfand der menschlichen Zuneigung. In einer Zeit, in der Gold sehr teuer war, sind in dieser heute vergessenen Technik gefertigte Schmuckstücke immer aus einem Goldblech getrieben und mit einem Harz gefüllt um das recht dünne Gold stabil zu halten und um so große eindrucksvolle Schmuckstücke aus möglichst wenig Gold herstellen zu können.
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Unser Versprechen
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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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