Elegant gebunden

Edle Brosche mit Naturperle & Diamanten, um 1920

Unter allen Schmuckarten ist die Brosche wohl das Schmuckstück, das dem Gestalter die größte Freiheit gibt. Kaum Rücksichten auf die Tragbarkeit müssen hier genommen sein, ganz anders etwa als beim Ring. Form, Größe und Farbigkeit sind keine Grenzen gesetzt. Kein Wunder also, dass so viele große Schmuckgestalter wie René Lalique oder Jean Schlumberger gerade für ihre Broschen berühmt geworden sind. Hier nun liegt eine besondere Augenweide vor, welche uns mitten in die Umbruchsjahre des noch jungen 20. Jahrhunderts führt. Wir sehen eine elegant gestreckte Schleife aus Gold und Platin Die Schwünge der Schleife sind mit Bändern aus kleinen Diamantrosen besetzt, welche von Millegriffesbändern begleitet werden, die dem Stück seine Plastizität geben. Als höhepunkt der Komposition schimmert mittig eine wundervolle Naturperle, die auf beiden Seiten von jeweils zwei Brillanten begleitet werden. Es ist eine feine Arbeit, die auf die Monochromie der verschiedenen Weißtöne der Materialien setzt und zugleich durch ihre gegenständliche Form eine romantische, verspielte Note offenbart. Das Stück atmet jedoch noch ganz den Geist der Belle Époque aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts und ist heiter und verspielt. Die Brosche folgt dem Typus der sogenannten Stabnadel, die bis in die Epoche des Art Déco hinein beliebt blieben. Die Brosche ist eine ausgesprochen elegante Ergänzung zu jeder Garderobe – uns hat sie in Entwurf und Ausführung sehr gut gefallen.

Wussten Sie dass es bei in vielen Trachten Deutschlands eine erhebliche Rolle spielt, ob die Bänder des Gewandes gebunden sind oder ungebunden? Und wenn sie gebunden sind, an welcher Stelle sich die Schleife befindet? So sagt ein bayerischer Merksatz: „Schleife links, Glück bringt’s!“ Denn ist die Schürze eines Dirndls auf der linken Seite gebunden, zeigt die Trägerin damit an, dass sie ledig ist. „Anbandeln“ ist hier also gestattet und erwünscht! Ist die Schleife dagegen rechts gebunden, ist die Dame verheiratet. Doch was bedeutet eine in der Mitte getragene Schleife? Die Tradition besagt, dass die Trägerin einer mittigen Schleife noch jungfräulich sei. Sie sehen also, dass das Motiv der Schleife im Bereich der Moden keineswegs belanglos ist. Ähnlich verhält es sich bei antiken Schmuckstücken. Denn auch hier sind Dinge selten dem Zufall überlassen. Die Schleife ist eines der sprechendsten Verbundenheitsmotive überhaupt und bereits auf römischen Siegelringen nachweisbar.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.