Silberner Mond

Edle Mondsichel-Brosche im Stil der Belle Époque mit Diamanten und Perlen, um 1950

Schon lange wurde der Mond mit dem Silber in Verbindung gebracht. Auf Arbeiten deutscher Silberschmiede finden wir im ausgehenden 19. Jahrhundert deshalb sogar eine mondförmige Punzierung, welche die Echtheit des Materials bestätigen soll. Und auch hier ist es eine Schicht aus Silber, die dem Grundmaterial des Goldes aufliegt und dem vorliegenden, sichelförmigen Mond seine Farbe verleiht. Diese Kombination aus Gold und Silber geht zurück auf Schmuckstücke jener Zeit vor Erfindung des Weißgoldes, als man auch Platin noch nicht zu verarbeiten wusste: Sie sollte Diamanten heller erstrahlen lassen, sie nicht durch das warme Gold tönen. Dennoch verraten uns die Perlen und die Diamantschliffe, die unsere Brosche besetzen, dass sie aus einer Zeit stammt, als all diese Materialien bereits bekannt waren und verarbeitet wurden. So ist die Verwendung des Silbers als bewusster Rückgriff auf die Ästhetik der Belle Époque zu verstehen, in welche auch das Motiv hineinspielt. Im ausgehenden 19. Jahrhundert, insbesondere in den Jahren um 1890, finden wir zahlreiche Photographien, Zeichnungen, aber auch Gemälde mit dem Motiv der Mondsichel. Beispielsweise war der sogenannte „Paper Moon”, eine aus Pappe oder Holz geschnittene Mondsichel, eine beliebte Requisite für reisende Phtotographiestudios. Die meisten Menschen besaßen zu jener Zeit noch keine eigene Kamera und ließen sich meist auf Jahrmärkten auf dem Mond sitzend ablichten, und viele dieser Photographien haben bis heute als Sammlerstücke überlebt. In den südeuropäischen Ländern wie Italien und Portugal erlebten Schmuckformen und Verarbeitungstechniken des 19. Jahrhunderts dann in der Nachkriegszeit noch einmal eine Renaissance. So ist auch die vorliegende Brosche wohl im mediterranen Raum entstanden und soll ganz bewusst an die Belle Époque, die „schöne Epoche” vor den Ausbrüchen der beiden großen Kriege erinnern.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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