Im Zaubergarten

Edwardianische Manschettenknöpfe aus graviertem Gold, Birmingham 1904

Diese goldenen Manschettenknöpfe aus der Regierungszeit König Edwards VII. zeigen Motive, die uns aus den Entwürfen von William Morris und der Arts and Crafts-Bewegung bekannt sind: Von Hand graviert, sehen wir Pflanzenformen, die ineinander verschlungen aus Blattwerk bestehen und sich jeweils um eine kleine Blüte entfalten. Das einfallende Licht spielt auf den goldenen Oberflächen und begeistert durch immer neue Reflexe. Das Paar besteht aus zwei identischen Ovalformen mit leichter Wölbung, die von kleinen Kettchen mit ebenfalls gravierten Knebeln verbunden werden. Die Schauseiten sind gleichartig gestaltet, was ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Die Natur- und Pflanzenmotive verwundern auf einem englischen Paar Manschettenknöpfe nicht, denn keine andere Nation hat sich in den letzten Jahrhunderten so im Gartenbau hervorgetan wie die Engländer. Gerade in viktorianischer und edwardianischer Zeit gehörte ein gepflegter Garten mit möglichst exotischen Pflanzen zum Aushängeschild jeden englischen Landhauses. Die von Hand gearbeiteten Manschettenknöpfe verbinden diesen Anspruch mit der feinen Garderobe, für die die Briten ja auch bis heute berühmt sind. Sie entführen uns in eine Zeit, in der die Konversation über Flora und Fauna von den Erkenntnissen eines Charles Darwin beeinflusst war. Die Manschettenknöpfe sind unbeschädigt, sofort zu tragen und noch heute ein schöner Blickfang am Hemd! Durch die englischen Hallmarks auf den Rückseiten der Knebel wissen wir, dass das Paar im Jahr 1904 dem Prüfamt für Edelmetalle im englischen Birminham vorgelegt wurde. Entdeckt haben wir es in London.

Bereits im 16. Jahrhundert entstanden die Vorläufer unserer heutigen Hemden, deren Ärmel mit einem Seidenband zusammengebunden werden konnten. Obwohl seidene Manschettenbänder bist ins 19. Jahrhundert populär blieben, wurden seit der Zeit von Ludwig XIV. Ärmelabschlüsse vermehrt mit boutons de manchette, also Manschettenknöpfen geschlossen, typischerweise Paare farbiger Glasknöpfe, die mit einer kurzen Kette verbunden waren. Im Verlauf des 18. Jahrhunderts wurden diese Glasknöpfe durch aufwendig bemalte Stücke oder mit Edelsteinen besetzte Paare abgelöst. Zu dieser Zeit waren Manschettenknöpfe als ausgesprochene Luxusartikel hauptsächlich in adeligen Kreisen verbreitet. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die Manschettenknöpfe auch im Bürgertum den Höhepunkt ihrer Popularität und in den letzten 10 Jahren erleben Manschettenknöpfe einen merklichen Aufschwung, da viele Modedesigner wieder ein größeres Augenmerk auf Accessoires legen und so glücklicherweise wieder mehr Hemden mit Manschetten genäht werden. In der heutigen Zeit gehören Manschettenknöpfen zu den wenigen Schmuckstücken die Herren schmücken können. Setzen doch auch Sie an ihren Ärmeln ein modisches Statement - soviel stilvoller ist doch ein gediegenes Paar Manschettenknöpfe aus edlem Material als schnöde Hemdsknöpfe aus Kunststoff!

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.