Ein Kissen zum Träumen

Ein historischer 1,93 ct Diamant in einem Ring aus unserer Werkstatt

Ein Meilenstein des Diamantschliffs ist in dem hier vorliegenden Ring zu bewundern, der aus dem Atelier unseres Goldschmiedes stammt. Als Schaustück präsentiert der Ring aus hochkarätigem Gold und patiniertem Silber einen großen historischen Diamanten von knapp zwei Karat Gewicht, der ungefasst aus Madrid zu uns kam. In der Antike wurden Diamanten vor allem für ihre unvergleichliche Härte geschätzt. Als Symbole unbesiegbarer Stärke war ihre Schönheit bestenfalls zweitrangig. Tatsächlich erscheinen die sehr frühen Diamanten dem modernen Auge auch selten bis überhaupt nicht attraktiv. Mittelalterliche Schliff-Techniken erlaubten ebenfalls keine spektakulären Lichtreflexe und die verbreiteten Tafelschliffe brachten nur Helligkeit und Farbe der Steine zur Geltung. All das änderte sich im Verlauf des 17. Jahrhunderts: Der Adel des Barock hatte eine Vorliebe für funkelnde Edelsteine, die im Licht der Kerzen glitzerten. In der Mitte des Jahrhunderts entwickelten Edelsteinschleifer daher eine frühe Form des Brillantschliffes, die nach dem einflussreichen Kardinal Jules Mazarin als Mazarinschliff bezeichnet wird und sich durch eine Krone mit 17 Facetten auszeichnet. Bereits gegen Ende des Jahrhunderts wurden diese Diamanten dann durch eine neue Form abgelöst, die nach seinem Erfinder als Peruzzi-Schliff benannt ist. Vincenzo Peruzzi war ein Edelsteinschleifer aus Venedig, der das Oberteil der Diamanten um zusätzliche Facetten auf insgesamt 33 erhöhte und so das Feuer der Steine enorm steigerte. Mit dieser Entwickung der Schlifftechniken war der Brillantschliff geboren und entwickelte sich auf der beständigen Suche nach der perfekten Lichtbrechung immer weiter. All diese frühen Diamanten zeichnet unter anderem aus, dass die Steine nicht rund sind – denn Rohdiamanten sind in aller Regel vieleckige Gebilde, die in ihrer Rohform an Kandiszucker erinnern. So war es die logische Konsequenz, auch eckige Schmucksteine daraus zu schleifen. Die Mode der heutigen, immer runden Brillanten entwickelte sich im Grunde erst mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts! Hier hingegen finden wir einen frühen Brillanten in kissenförmiger Grundform. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als sog. „cushion-cut“ geschliffen, kam der Diamant mit ansehnlichen 1,935 ct und seiner strahlenden Farbe ungefasst zu uns. Wir haben ihn in in geschwärztes Silber fassen lassen, um die Schönheit des Edelsteins ideal hervorzuheben, wie es bereits Benvenuto Cellini in seinem Traktat über die Goldschmiedekunst empfiehlt. Die geschlossene Fassung reflektiert das einfallende Licht zusätzlich über eine polierte Silberschale unter dem Diamanten. Eine schlichte Schiene aus hochkarätigem Gelbgold komplettiert den Ring. So ist ein täglich tragbares Schmuckstück entstanden, mit einem historischen und kostbaren Juwel in seiner Mitte, gehalten von hochkarätigem Gold und feinem Silber.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.