Die große Verführung

Eindrucksvolle Schlangen-Brosche mit Diamanten und Türkis, um 1890

Schmuck mit Schlangen präsentieren wir Ihnen immer wieder gern. Vor allem Ringe der Jahrhundertwende mit Schlangenmotiven können wir immer wieder für Sie finden, auch Armreifen uns Colliers, meist des Biedermeier, sind mit einiger Mühe auf Auktionen und Antikmessen aufzustöbern. Eine Brosche wie die hier vorliegende jedoch ist uns bislang noch nicht untergekommen... Wir sehen ein eindrucksvolles, großes Tier, silbrig glänzend in seinem Schuppenmantel aus Diamanten. Das kräftige Haupt trägt einen großen Türkis, kleine Rubine markieren die Augen des in Sagenwelt und Mythologie so oft besungenen Tieres. Denn schon in der Antike hat die Schlange die Menschen fasziniert. Einerseits wurde sie gefürchtet, wegen ihres gefährlichen Giftes und ihrer List, und gemieden als Verführerin von Adam und Eva. Andererseits aber auch bewundert für zahlreiche ihr zugeschriebene Fähigkeiten. Sie galt als Symbol des ewigen Lebens, als klügstes Tier und Symboltier des Gottes der Medizin, Asklepios. Unsere Schlange nun ist in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts entstanden. Ursprünglich wohl auf einem Halstuch als Schließe aufgezogen getragen, wurde in den Jahren um 1940 mit einer Doppelnadel versehen und ist seitdem vielseitig und praktisch als Brosche bzw. Clip zu tragen. Sie ist erstklassig erhalten.

Eine besondere Strömung innerhalb der Kunst der Jahrhundertwende war der sog. Symbolismus. Formal eng mit dem Jugendstil verwand, prägten vorwiegend belgische Künstler wie Fernand Khnopff oder Félicien Rops diesen Stil, doch schufen auch Künstler aus Frankreich wie Gustave Moreau oder Odilon Redon und Deutschland wie Max Klinger Werke, die sich dem Symbolismus zuordnen lassen. Gemeinsam ist den Gemälden, Graphiken, Zeichnungen und Schmuckentwürfen dieser Epoche, dass die Entwürfe auf den ersten Blick oft befremden oder gar abstoßen, da mit Vorliebe verrätselte und ungewöhnliche Motive verwendet wurden. Schlangen, Käfer, Totenschädel und teilnahmslos blickende Gesichter bevölkerten die Leinwände, um die Betrachter zum Nachdenken über das Leben, die Religion, Metyphysik und das Wesen der Natur anzuregen, getreu dem Kernsatz des sog. Symbolistischen Manifests von 1886: „Die wesentliche Eigenschaft der symbolistischen Kunst besteht darin, eine Idee niemals begrifflich zu fixieren oder direkt auszusprechen“.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.