Freude nicht nur für Entomologen

Eine goldene Biene aus Diamanten, Saphir, Rubin & Perlen, um 1900

Schmuck in Tiergestalt ist immer ein Grund zur Freude. In den Jahren um die vorletzte Jahrhundertwende waren es besonders Insekten, welche die Damenwelt erheiterten: Libellen, Fliegen, Schmetterlinge: Kaum eine Ordnung aus der Klasse der Insecta, die es nicht bis an die Revers geschafft hätte. Besonders in Großbritannien liebte man diese Mode, doch auch auf dem Kontinent entstanden großartige Stücke. Jede Insektenart hatte dabei stets ihre ganz eigne Bedeutung: Bienen oder Wespen wurden in Literatur und Musik oftmals als Symbol für „flotte Frauenzimmer“ verwendet, nicht selten haben unterschätzte, aber schlaue Kammerzofen in manch alten Musikstücken Namen in Anlehnung an diese Tiere (z.B. die Vespetta in Telemanns „Pimpinone" von 1725). In diesem Sinne ist wohl auch die Brosche zu denken, die in der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende entstanden ist. Das Schmuckstück hat die Insekten-Mode zum Anlass genommen, uns mit einem ganzen Reigen wunderbarer Edelsteine zu erfreuen. Tiefes Blau des Saphirs, schimmernde Perlen und leuchtende Diamanten – der Reiz hier verwendeten Edelsteine liegt in ihrem sprichwörtlichen Glitzern, ihren Farben und ihrem Licht. Sind diese Steine dann noch kombiniert mit edlen Metallen, Diamanten und Perlen, so juckt es jedem bald in den Fingern, die verführerischen Stücke auch zu berühren - zu neugierig macht das Flimmern das Auge, als dass nicht auch ganz grundsätzliche Instinkte geweckt werden würden. Unsere Biene vereint dieses Entzücken der kostbaren Materialien und schönen Farben mit dem Reiz des witzigen Entwurfes. Erstklassig erhalten, ist die Brosche ein schönes Stück, das bis heute begeistert.

Die Jahre um 1890 brachten eine neue Mode in den Bereich des Schmucks: Stets auf der Suche nach neuen Formen und Themen, entdeckten die Goldschmiede und Juweliere besonders in Frankreich und England die große Welt der Insekten für sich. Insektenanhänger und Insektenbroschen waren der letzte Schrei in den Metropolen Europas, und zahllose Schmetterlinge, Bienen und Libellen besetzten die Krägen, Mäntel und Dekolletees der Damen. Reich ausgestattet mit kostbaren Edelsteinen, meist in bunter Fülle aus Diamanten, Rubinen, Smaragden und Saphiren, blieben diese Broschen bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts ausgesprochen beliebt.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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