The Black and White Ball

Elegante Brosche des Art Déco mit Diamanten & Onyx in Platin & Gold, um 1925

Als Truman Capote im Jahr 1966 zum „Black and White Ball“ einlud, war - noch bevor sich die Türen des Plaza Hotels in New York für die geladenen Gäste geöffnet hatten - klar, dass hier das gesellschaftliche Ereignis des Jahres stattfinden würde. Nicht wegen der 450 Flaschen Tattinger Champagner, die an diesem Abend geöffnet werden würden, sondern vor allem wegen der Idee, den ganzen Abend allein in Weiß und Schwarz zu gestalten. Von den Kleidern der Gäste bis zur Dekoration, der unbedingte Wille zur Gestaltung des berühmten Autors hinterließ einen einmaligen und besonders außergewöhnlichen Eindruck. Die Idee indes, gerade die zwei Nichtfarben zum Thema des Festes zu wählen, war so neu nicht: Schon das Art Déco der 1920er Jahre hatte gerade Weiß und seinen Gegenpart zum oft gebrauchten Thema von Schmuck, Garderobe und Dekoration erhoben. Ein besonders schönes Zeugnis hiervon legt die hier vorliegende Brosche der Jahre um 1925 ab. In ihrer Mitte leuchtet ein wundervoller Altschliff-Brillant von etwa einem halben Karat Gewicht. Expressive Zackenmuster aus weiteren Diamanten und tiefschwarzem Onyx gehen von diesem strahlenden Zentrum aus und verleihen der Brosche eine starke Dynamik. Die Farbigkeit ist auf den ganz eleganten, kühlen Gegensatz von Schwarz und Weiß reduziert. Die Maxime der Zeit, hochwertige Materialien zum Glänzen zu bringen, erfüllt die Brosche auf das Beste. Die Brosche ist erstklassig erhalten und wirkt - obwohl beinahe 100 Jahre alt - verblüffend modern.

In den Jahren kurz vor 1890 gab es eine wahre Revolution im Bereich des Schmucks. Der Überfluss des Historismus in Form und Farbe erschien in ganz Europa als nicht mehr zeitgemäß. Die zunehmende Technisierung auch in der Schmuckherstellung hatte dieselben Formen immer und immer wieder wiederholt, bis sie zuletzt austauschbar und beliebig geworden waren. Die Juweliere bangten um ihre Existenz: Der Schmuckabsatz ging rapide zurück, eine neue Mode war nicht in Sicht! Zu Beginn des neuen Jahrzehnts war die Krise überwunden. Weißjuwelen waren die Lösung, die sich rasch durchsetzte. Statt vieler schlecht kombinierbarer Schmuckstücke konzentrierten sich die Damen nun auf wenige, aber dafür umso hochwertigere Objekte. Sie einte ihre gemeinsame Farbigkeit: Weiße Diamanten und Perlen erstrahlten in Fassungen aus Silber, später Platin und Weißgold. Die Entwürfe sind filigran und nehmen sich in ihrer Formensprache ganz zurück. Blätter, Ranken und leichte geometrische Formen bestimmten mit einem Mal das Bild, das bis eben noch Putten in großer Zahl bevölkert hatten. Die hier vorliegende Brosche ist ein Stück dieser Mode, die bis in das Art Déco hinein aktuell blieb.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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