Ein helles Leuchten in der Nacht

Eleganter Saphir- & Diamant-Ring der Belle Époque, um 1910

Ein helles Leuchten in der Nacht, ein Lärm, ein Brausen; der Ruf des Jazz verführerisch, es hat mich um den Schlaf gebracht… Der hier vorliegende Ring, entstanden in den Jahren um 1910, ist aus der Poesie der reinen Geometrie heraus entwickelt und spricht die Sprache jener schönheitsliebenden, verführten und verführerischen Zeit: Ein wunderschöner Saphir ist in die Mitte des kissenförmigen Ringkopfes gesetzt und wird von einer Vielzahl kleiner Altschliffdiamanten begleitet. Ein zartes Mäanderband umgibt den blauen Stein in seiner Zargenfassung. So schein der blaue Edelstein wie in in weiße Lichtreflexe gebettet. Die Oberfläche des Ringkopfs ist aus hellem Platin gearbeitet, wodurch das blau-weiße Farbschema des Schmuckstücks fortgeführt wird. Feine Millegriffes und dynamische Rautenmuster beleben die Oberfläche zusätzlich. Eine schlichte Schiene aus Weißgold komplettiert den in den Jahren kurz vor dem ersten Weltkrieg entstandenen Ring. Die außergewöhnliche Qualität der Arbeit zeigt sich dabei auch beim genauen Blick auf die Materialien. Denn bei dem Saphir handelt es sich um einen vollkommen natürlichen, unbehandelten Stein, wie ein Gutachten aus Idar-Oberstein feststellt, das mitgesendet wird. Das Schmuckstück liegt relativ flach über dem Finger und lässt sich daher angenehm und unkompliziert tragen. Ein individueller Ring der Belle Époque mit Charakter!

Der Saphir ist ein wahrhaft königlicher Stein. Noch häufiger als der Rubin schmückt er die Kronen in den Monarchien Europas: Die englische Staatskrone funkelt im Licht von 18 wunderschönen Steinen, ebenso viele weist die des Böhmenkönigs Wenzelslaus auf. Und doch teilt er mit dem Rubin viele Eigenschaften, denn für den Mineralogen gehören beide Steine zur Gruppe der Korunde. Die berühmtesten Saphire der Welt stammen aus Kaschmir, wo heute indes nur noch wenige Saphire gefördert werden. Kaschmir-Saphire zeigen ein kraftvolles Kornblumenblau und haben einen sog. „schläfrigen“, leicht milchigen Charakter. Saphire anderer Fundstätten zeigen abweichende Blautöne: Steine aus Mianmar, die ebenfalls höchste Qualitäten erreichen können, tendieren eher zu einem Ultramarin. Saphire aus Sri Lanka leuchten in einem eher helleren, himmelblauen Ton. Saphire aus beiden Fundorten tendieren dazu, stärkere Einschlüsse zu zeigen. Im Volksglauben gilt der Saphir als Stein der Wahrheit, der Treue, der Klugheit und der Vernunft. Dem entsprechend trug der Doge von Venedig einen solchen milden, blauen Stein als Zeichen seiner Treue und Vermählung mit dem Meere, in Gold gefasst. Und auch Königin Elisabeth I. von England glaubte daran, dass ihr Saphir sie gegen Verleumdung und List schützen könne.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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