Die Tradition bewahren

Elegantes Diamant-Armband des späten Art Déco in Weißgold, um 1940


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Beschreibung
Die Nöte und Zwänge der Gegenwart führten in den 1930er Jahren zu einer Weiterentwicklung des Art Déco. Besonders in Paris, wo relativer Frieden herrschte, schufen die Juweliere eine neue Formensprache die voluminöser und raumgreifender war als in den Jahren zuvor. Zugleich verschwand das bislang genutzte Platin beinahe völlig aus den Auslagen. Der Grund für solch einen Wechsel war nicht der reinen Lust an Veränderung geschuldet. Platin etwa stand den Goldschmieden spätestens mit Beginn des Krieges de facto nicht mehr zur in ausreichendem Maß zur Verfügung, weshalb der Wechsel zu Gold bzw. Weißgold nicht nur freiwillig war. Ebenso waren die Handelsrouten zur Lieferung kostbarer Edelsteine unterbrochen, weshalb man oft ältere Steine in Zweitverwendung in den kostbaren Schmuckstücken der 1940er Jahre findet. Diese unterstreichen jedoch meist noch den Charakter der Stücke als Unikate. Denn aus der Not eine Tugend zu machen – darin waren die Goldschmiede jener Zeit hervorragend. Auch das hier vorliegende Armband verrät sich als Kind dieser Zeit durch seinen reichen Besatz aus alten Diamanten. Die Schliffe der großen Steine, insgesamt sind hier knapp drei Karat Diamanten eingefasst, reichen vom rechteckigen Old Mine Cut des frühen 19. Jahrhunderts bis zum Übergangsschliff des Art Déco. Die gleichartige Fassung in der Mitte der schleifenförmigen Elemente bindet die unterschiedlichen Steine zu einer optisch harmonischen Einheit. Uns gefällt das Band, da es die Umstände seiner Entstehung erlebbar werden lässt. Man sieht den Wunsch nach Schönheit in schwierigen Zeiten und auch den Willen, aus der Tradition der Goldschmiedekunst etwas Neues zu schaffen: Bis heute ist diese vibrierende Energie in dem Entwurf zu spüren.
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Im Laufe der Geschichte wurden Diamanten in immer neuen Varianten geschliffen, stets auf der Suche nach der optimalen Brillanz. Die technische Entwicklung gab dabei den Takt ebenso vor wie individuelle Moden der jeweiligen Zeiten. Der moderne Vollschliffbrillant etwa, der heute meist vom Computer berechnet auf den Markt kommt, wurde erst zur Mitte des 20. Jahrhunderts allgemeiner Standard. Um 1900 noch herrschte der Altschliff vor, der dem Diamanten etwas mehr Individualität ließ und mehr von der Ausgangsform des gefundenen Steins geleitet wurde.
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Unser Versprechen

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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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