Gartengeflüster

Englische Manschettenknöpfe aus Gold mit Gravuren, Chester 1928

Die vorliegenden Manschettenknöpfe aus der Regierungszeit König George V. bestehen aus Gold und zeigen Motive, die uns aus den Entwürfen von William Morris und der Arts and Crafts Bewegung bekannt sind: Von Hand graviert, sehen wir Pflanzenformen, die ineinander verschlungen aus Blattwerk bestehen. Das einfallende Licht spielt auf den goldenen Oberflächen und begeistert durch immer neue Reflexe. Das Paar besteht aus jeweils zwei identischen Ovalformen, die von Kettchen zusammengehalten werden. Die Schauseiten sind gleichartig gestaltet, was ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Die Natur- und Pflanzenmotive verwundern auf einem englischen Paar Manschettenknöpfe nicht, denn keine andere Nation hat sich in den letzten Jahrhunderten so im Gartenbau hervorgetan wie die Engländer. Gerade seit viktorianischer Zeit gehörte ein gepflegter Garten mit möglichst exotischen Pflanzen zum Aushängeschild jeden englischen Landhauses. Die von Hand gearbeiteten Manschettenknöpfe verbinden diesen Anspruch mit der feinen Garderobe, für die die Briten ja auch bis heute berühmt sind und entführen uns in eine Zeit, in der die Konversation über Flora und Fauna gerade von den Erkenntnissen eines Charles Darwin beeinflusst war. Die Goldstempel lassen uns das Paar in die englische Stadt Chester lokalisieren, wo sie im Jahr 128 entstanden sind. Ihr originales Etui von einem Juwelier „Hall & Co" in Manchester, ausgeschlagen mit grünem Samt, hat das paar die letzten 92 Jahr gut geschützt und wird selbstverständlich mitgeliefert. Das Paar ist unbeschädigt, sofort zu tragen und noch heute ein schöner Blickfang am Hemd!

Das Arts and Crafts Movement war eine zunächst britische, später auch amerikanische Bewegung in Kunst und Kunsthandwerk der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis etwa 1920. Gegründet durch William Morris, fanden John Ruskin sowie eine Gruppe von Malern, Architekten und anderen Künstlern zusammen, um eine neue Verbindung zwischen Kunst, Gesellschaft und Arbeit zu finden. Besonders Morris legte großen Wert auf die eigene Arbeit, die Freude an der Handarbeit und natürlicher Schönheit des Materials. Daher zeichnen sich viele der Entwürfe dieser Gruppe durch eine gewisse Handwerklichkeit der Formgebung aus und eine kraftvolle, mitunter auf den ersten Blick etwas grob wirkende Formensprache, die im Detail dann jedoch wieder durch ihren Einfallsreichtum und ihre Verarbeitung begeistert. Im Zeitalter der maschinellen Produktion wollten die Künstler des Arts and Crafts eine Rückbesinnung auf das Handwerk und eine Wiedervereinigung von Kunst und Kunsthandwerk erreichen mit dem Ziel, die schöpferische Vollwertigkeit des Kunsthandwerks wiederherzustellen. In diesem Bestreben trafen sich ihre Ideen mit jenen der Künstler des Jugendstil bzw. Art Nouveau auf dem Kontinent und beide Kunstrichtungen teilen viele gemeinsame Formvorstellungen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.