„Let our accord, bee blest o lord“

Englischer Ehering, sog. „Posy“-Ring aus Gold mit romantischer Gravur, um 1740

Die Liebe hat den Menschen zu allen Zeiten zu den schönsten Ideen und Gedanken inspiriert. Gedichte, Briefe und Bücher singen das Hohelied der Liebe. Kleine Geschenke, Liebesgaben und Überraschungen geben ein ebenso beredtes Zeugnis ab von der Macht der Zuneigung. Liebespaare tragen heute oft Initialen in ihren Eheringen oder das Datum der Hochzeit. Doch schon vor einigen hundert Jahren ließen Liebende religiöse oder inspirierende Inschriften in Ringe gravieren und zeigten so ihre Hoffnung nach Glück und Zufriedenheit auf ganz intime Weise. Der hier vorliegende Ring ist solch ein Objekt und zugleich ein Stück Poesie, ein Talisman und auch Symbol für eine lebenslange Verbindung. Das einfache, massive Band aus hochkarätigem Gold ist ein sogenannter „Posy“-Ring – ein Poesie-Ring aus dem England des mittleren 18. Jahrhunderts. Der Posy-Ring war im Großbritannien des 15. bis 18. Jahrhunderts als Ehering verbreitet. Als Liebesgabe wurde er verschenkt und trägt in seinem Innern stets eine gedichtete Zeile, die auf den Zweck des Ringes verweist: die Liebe selbst. Die Gravur im Innern unseres Ringes, der aus London zu uns kam, liest sich „Let our accord, bee blest o lord“, frei übersetzt in etwa: „Lass unsere Verbindung von Gott gesegnet sein". So spricht der Ring selbst den romantischen Wunsch des Schenkenden aus, dass ihn die Verbindung zur Trägerin oder zum Träger des Ringes auf immer glücklich machen solle - und das mit Gottes Beistand. Das British Museum in London besitzt eine große Sammlung dieser Ringe, die als Ausdruck der britischen Kulturgeschichte schon früh gesammelt wurden. In der Sammlung des British Museums befindet sich ein auf das Jahr 1741 datierter Posy Ring vom selben Goldschmied, der auch unseren Ring geschmiedet und mit seiner Meistermarke versehen hat. Sie finden Fotos und die Beschreibung des Ringes „British Museum 1961,1202.392“ auf der Seite des British Museums. Wir haben den Ring aus einer englischen Sammlung erworben. Er ist ein museales Objekt und ein von Damen und Herren gleichermaßen tragbares, romantisches Schmuckstück in einem!

Einen schönen Überblick über Posy-Ringe bietet Joan Evans: English posies and posy rings. A catalogue with an introduction by Joan Evans, Oxford 1931, repr. London 2012.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen!

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