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Erstklassiger Vintage Ring mit großem Vollopal, Rubinen & Diamanten, um 1985

Den besonderen Glanz des Opals rühmte schon der antike Autor Plinius zu Beginn der Zeitrechnung in höchsten Tönen: „Ihm ist ein Feuer zu eigen, feiner des im Karfunkels, er besitzt den purpurnen Funken des Amethystes und das Seegrün des Smaragdes und eine überhaupt unglaubliche Mischung des Lichts.“ Als Stein der Liebe und Hoffnung, doch auch als Symbol der facettenreichen Liebe haben ihn auch die folgenden Jahrhunderte verehrt. Der hier vorliegende, eindrucksvolle Ring der Jahre um 1985 zeigt einen großen australischen Vollopal, zum navetteförmigen Cabochon geschliffen. Der qualitätvolle Stein zeigt als Grundfarbe über hellen Grün ein seltenes Rot, das bei Lichteinfall erglüht. Kombiniert ist der Opal mit 22 Diamanten im Brillantschliff, welche mit zusätzlichen Lichtreflexionen den Ring mit Fassungen aus Platin bereichern. Zwei caréeförmige, natürliche Rubine betonen die seltenen Rotanteile des Opals und bilden den Übergang zur Ringschiene. Australische Opale zählen heute zu den begehrtesten Schmucksteinen überhaupt und besonders große Exemplare mit lebhaftem Farbspiel sind selten zu finden. Der handgeschmiedete Ring gefällt durch seine schönen Details, die seinen prachtvollen Steinbesatz elegant inszenieren. Er ist groß aber durch seine geschlossenen Fassungen und seine flache Bauweise angenehm zu tragen. Der Ring trägt auf der Außenseite seiner Ringschiene französische Importpunzen, entdeckt haben wir ihn in London.

Australien ist berühmt für die schönsten Opale der Welt. Doch wussten Sie, dass es Schmuckstücke mit australischen Edelopale noch gar nicht so lange gibt? Der erste Europäer, der Opale in Australien entdeckte, war der deutsche Geologe Johannes Menge. Er fand 1841 nördlich von Adelaide Opale – doch wurde diesen Funden wenig Aufmerksamkeit gewidmet, da es sich hierbei noch nicht um kostbare Edelopale in Schmuckqualität handelte. Schriftlich belegt sind die ersten Edelopalfunde erst im Jahr 1872. Der kommerzielle Abbau begann dann in den 1890er Jahren in Queensland. 1900 schließlich entdeckte man in Lightning Ridge, 1915 in Coober Pedy und 1930 in Andamooka weitere Opalfelder. Besonders die Steine aus Lightning Ridge genießen einen beinahe legendären Ruf. In ihnen sind die sog. „flashfire“-Effekte zu finden. So nennt man die Eigenschaft mancher Opale, blitzartige Farbreflexe zu senden und bei jedem neuen Lichteinfall neue, begeisternde Farbbilder hervorzubringen. Vor der Entdeckung von Edelopalen in Australien waren die Opalgruben im ungarischen Dubník die einzige europäische Mine für Edelopale. Durch die Entdeckung der australischen Opalvorkommen konnten die Dubniker Gruben, die seit dem 15. Jahrhundert vor allem kleine Steine hervorbrachten, auf dem Markt nicht mithalten und wurden 1922 stillgelegt. Bedeutende Fund- und Schmuckstücke mit ungarischen Opalen sind heute im Naturhistorischen Museum Wien sowie im ungarischen Nationalmuseum Budapest zu besichtigen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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