Ein Tagtraum

Erstklassiger Ring mit kolumbianischem Smaragd (7,19 ct), um 2000

Mit einer jahrtausendelang währenden Geschichte des Abbaus und der Wertschätzung als Schmuckstein zählt der Smaragd zu den wichtigsten Edelsteinen der Kulturgeschichte. Schon in vorchristlicher Zeit existierten in Ägypten Smaragdminen, in denen der begehrte grüne Edelstein abgebaut wurde. Es waren dies die Steine, welche schon der antike Autor Plinius in schwärmerischen Tönen beschrieb: „Keine Farbe ist angenehmer anzusehen, denn wir sehen auch grüne Kräuter und Laub mit Begierde an; den Smaragd aber umso lieber, weil nichts grüner grünet, das ihm verglichen werden kann.“ So nannte Plinius den Stein auch limoniades, nach den Nymphen der Wiesen und Blumen. Im 16. Jahrhundert entdeckten die Spanier in Kolumbien weitere Minen, die diesen unverwechselbaren Stein hervorbrachten. Noch heute gelten die Erzeugnisse dieser Minen im Gebiet der Gemeinde Muzo als Inbegriff des qualitätvollen Smaragds. Nicht wegzudenken aus der Schmuckgeschichte sind die iberischen Juwelen des Barock, reich ausgefasst mit tiefgrünen kolumbianischen Steinen. Ein solcher Smaragd ist auch der Protagonist des hier vorliegenden Ringes – doch er übertrifft die barocken Beispiele an Intensität und Leuchtkraft. Schliff und Fassung beruhen auf Prinzipien, die über Jahrhunderte hinweg entwickelt wurden, um genau diese Eigenschaften zu betonen. Der über sieben Karat schwere Smaragd ist im klassischen Treppenschliff geformt, dessen Facettierung es bestens vermag, ihm noch intensivere Farbreflexe hervorzulocken. Ungewöhnlich ist auch seine Klarheit. Die allermeisten Smaragde zeichnet ein lebhaftes Einschlussbild aus, welches poetisch als „jardin“ (franz. Garten) bezeichntet wird. Nur wenige feine Einschlüsse sind jedoch in dem hier vorliegenden Stein zu erkennen. So wurde der Smaragd auch in einem unabhängigen Gutachten als „transparent“ bewertet, während seine Farbe als „reines Grün ohne erkennbare Tönung“ zertifiziert wurde. Eine zurückhaltende Krappenfassung und die großen Diamanten im Fantasieschliff, die ihn zu beiden Seiten mit einem Gewicht von zusammen 1,40 Karat und feiner weißer Farbe begleiten, heben sein Grün im Kontrast nochmals hervor. Sie schaffen einen luxuriösen, doch zurückhaltenden Rahmen, der den Mittelstein nicht übertrumpfen will und ihn effektvoll präsentiert. Das Zusammenspiel aus hohem Karatgewicht bei intensiver Farbe und hoher Klarheit machen den Wert dieses Smaragdringes aus, den die Deutsche Gesellschaft für Edelsteinbewertung mit einem Wiederbeschaffungswert von 125.800 Euro einstufte. Sowohl dieses Gutachten als auch jenes des Gemological Certification Service London, das die kolumbianische Herkunft zertifiziert, werden mit dem Ring geliefert. So ist der Ring nicht nur eine seltene Gelegenheit einen zeitlosen Smaragdschmuck dieser Klasse zu besitzen – gleichzeitig ist er ein wahres Investment Piece, denn Edelsteine dieser Qualität sind heute mehr denn je gesuchte Juwelen mit ganz eigenem Anspruch.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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