Wilde Spiralen

Expressives Armband von Theodor Fahrner aus vergoldetem Silber, um 1940

Das hier vorliegende Armband aus den Jahren um 1940 präsentiert sich in der deutschen Spielart des Art Déco. Die Elemente, die sie leicht gewölbt zeigen, bestehen aus aus leicht vergoldetem Silber. Spiralbelötungen auf der gesamten Oberfläche erinnern an urwüchsige Zeichnungen oder die „Kunst der Wilden“, für welche die Avantgarde der Moderne eine ganz besondere Begeisterung pflegte. Die Schmuckstücke der Manufaktur Fahrner aus der Zeit des Art Déco überraschen vor allem durch einen raffinierten Materialeinsatz. So finden sich im sog. „Fahrner-Filigranschmuck“, einer Richtung, der auch das hier vorliegende Stück entspricht, feinste Kordelbelötungen und Ziselierungen, die die Oberflächen aufbrechen und plastisch erscheinen lassen. (Vgl. auch die zahlreichen Abbildungen im Katalog „Theodor Fahrner: Schmuck zwischen Avantgarde und Tradition“, Stuttgart 2005, im Kapitel „Filigranschmuck“) Die zeitgenössischen Werbetexte betonen die Inspiration der Schmuckentwürfe durch die Kunst der Germanen. Man kann mit etwas Phantasie in den Rundformen der Details tatsächlich Muster von Gewandfibeln der stolzen Germanentracht erkennen, und das obwohl unserem heutigen Auge eher die expressive Ausdruckskraft beeindruckt. Gerade dieses Oszillieren zwischen Historie und Modernität macht die große Qualität von Fahrner-Schmuckstücken aus und begeistert uns bis heute!

Die Schmuckstücke der Firma Theodor Fahrner in Pforzheim sind gesuchte Sammlerstücke. Durch die originalen Verkaufskataloge und eine gute wissenschaftliche Aufarbeitung ist das Werk der bei Fahrner beschäftigten Entwerfer vollständig bekannt und kann in seiner ganzen Breite rezipiert werden. Besonders die Erzeugnisse der 1930er Jahre, die unter der Leitung von Gustav Braendle entstanden sind, zeichnen sich durch erstklassige Entwürfe aus. Braendle entwarf eine Formensprache in einem eigenständigen, wiedererkennbaren Stil, der sich besonders durch raffinierten Materialeinsatz hervorhebt und ganz dem Geist des Art Décos verpflichtet ist. So finden sich im sog. „Fahrner Filigranschmuck“ feinste Kordelbelötungen und Ziselierungen, die die Oberflächen aufbrechen und plastisch erscheinen lassen. Andere Entwürfe der Zeit überraschen mit farbstarken Mattemaille-Flächen oder reichem Besatz mit Markasiten. Vgl. auch die zahlreichen Abbildungen im Katalog „Theodor Fahrner: Schmuck zwischen Avantgarde und Tradition“, Stuttgart 2005.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.